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#11
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Der Schein trügt – Schumi ist dran
Düsseldorf (RPO). Michael Schumacher hat fast alle Rekorde in der Formel 1 in der Tasche, sieben WM-Titel eingefahren, 91 Siege gefeiert und, und, und ... Ein Michael Schumacher, der keine Rennen mehr gewinnt, ist ein Verlierer. Ist das so einfach? Nein, so einfach ist das nicht. Die Fakten: Im ersten Saison-Rennen in Bahrain wurde Schumacher im Qualifying Siebter (hinter Rosberg), im Rennen Sechster (hinter Rosberg). Im zweiten Saison-Rennen in Australien belegte der 41-Jährige Platz sieben (hinter Rosberg) und wurde Zehnter im Rennen (hinter Rosberg). Damit liegt er deutlich hinter den Erwartungen, ganz einfach. Das Auto: Der Mercedes ist gut, aber nicht für Siege geeignet. Noch nicht. Sportchef Norbert Haug stellte jüngst klar: "Wir arbeiten erst an der Standfestigkeit, dann am Speed." Eine durchweg richtige Haltung bei einem neuen Team. Die Standfestigkeit scheint gegeben, der Speed wird noch etwas Zeit brauchen. Momentan fehlt eine knappe Sekunde zur Spitze, das ist viel. Das Duell mit Rosberg: In Bahrain fuhr Schumacher in alles Sessions inklusive Quali und Rennen einige Zehntel hinterher. Rosberg machte einen ganz starken Job, der Kerpener musste sich eingewöhnen. In Australien sah das schon anders aus. In den drei freien Trainings lag der siebenmalige Champion vorne. Im Qualifying wurde er in seiner schnellen Runde von Fernando Alonso blockiert. Vermutlich hätte es gereicht. Im Rennen waren beide nicht zu vergleichen, da sich Schumacher nach einem gezwungenen Boxenstopp am Ende des Feldes einreihen musste. Die Psyche: Rückkehrer Michael Schumacher war "voller Tatendrang", doch der Start machte alles zunichte. Am Ende hatte er fast 70 Sekunden Rückstand auf Button. Dennoch hinterließ er wie in Bahrain einen lockeren Eindruck. Keine Spur von Enttäuschung. Er sprach von Fortschritten am Silberpfeil, mit dem er aber lange Zeit den Spanier Jaime Alguersuari im Toro Rosso nicht überholen konnte. Fazit: Für den Startunfall in Melbourne, in den drei Weltmeister verwickelt waren, konnte er nichts. Der spätere Sieger Jenson Button und Fernando Alonso berührten sich, und der Ferrari des Spaniers drehte den Silberpfeil um. "Dann hat mich zwar ein anderer wieder gerade gedreht, aber auch meinen Frontflügel mitgenommen", sagte Schumacher. Er hatte noch Glück, dass wegen des Kobayashi-Crashs kurz nach dem Start das Safety-Car für drei Runden das Tempo bestimmte. Platz zehn ist demnach nicht zu bewerten. Wichtig ist vielmehr, dass Schumacher mit Rosberg mithalten kann. Die Steigerung zwischen Bahrain und Australien war unverkennbar. Ohne Unfall wäre Schumi in den Top fünf mitgefahren. Und wer weiß, vielleicht hätte er wie Button frühzeitig auf Slicks gewechselt. "Natürlich zeigt sich das nicht auf den ersten Blick, aber wenn man das Wochenende genauer analysiert, haben wir uns gut verbessert und können mit gutem Recht ganz zufrieden sein - wenn auch nicht vom reinen Ergebnis her", sagte Schumacher, der vor allem im Qualifying verschenktes Potenzial entdeckt hatte. Ohne eine zu konservative Abstimmung hätten Teamkollege Nico Rosberg und er "zwei bis drei Positionen besser" abschneiden können. Das hätte bedeutet, "dass wir um das Podest hätten kämpfen können". Man sei daher "nicht zu weit weg". "Und ich bin zuversichtlich, dass da noch einiges kommen wird", sagte Schumacher, der mit dem guten Gefühl zum nächsten Rennen am kommenden Sonntag (10 Uhr im Live-Ticker) nach Kuala Lumpur fährt, "dass wir uns seit Bahrain klar verbessert haben". Es ist die Aussicht auf eine Top-Platzierung. Doch einfach wird es bestimmt nicht. Quelle: RP-Online |
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#12
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Vettel: "Einfach unglaublich!"
Sebastian Vettel kann es kaum glauben, dass er im letzten Moment die Probleme in den Griff bekommen und sich die Pole-Position sichern konnte Sebastian Vettel sicherte sich beim Großen Preis von China die dritte Pole-Position im vierten Saisonrennen. "Yeah, Baby! Wer braucht da denn noch eine Regulierung der Bodenfreiheit?", jubelte der Deutsche ausgelassen über Funk. Schließlich war es für ihn bis zum Zeitenfahren nicht gut gelaufen, hatte er doch Rückstand auf Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes und auch auf Teamkollege Mark Webber. "Was für ein Qualifying! Einfach unglaublich! Das war heute ziemlich schwierig", so Vettel. "Ich war gestern und vor allem heute Morgen nicht so glücklich, denn Mark war ziemlich deutlich schneller als ich. Wir nahmen ein paar Veränderungen vor und gingen etwas in Marks Richtung, aber es war extrem schwierig. Vor allem im ersten Sektor hatte ich zu kämpfen, aber nun fuhr ich im Qualifying in diesem Sektor eine absolute Bestzeit." "Ich hatte im dritten Qualifying-Teil zwei sehr gute Versuche. In der letzten Kurve kam ich auf dem ersten Versuch etwas zu weit neben die Linie, ansonsten wäre schon das eine gute Zeit gewesen. Aber der zweite Versuch war überall ein wenig besser." Gemeinsam mit Mark Webber startet der Rennfahrer aus Heppenheim aus der ersten Reihe - Red Bull Racing untermauert damit einmal mehr eindrucksvoll die Tatsache, dass man im Moment das schnellste Auto auf der Strecke hat. Das war aus Sicht von Vettel jedoch nicht einmal im ersten Qualifying-Teil der Fall: "Da war ich noch nicht glücklich, wir haben dann aber noch etwas gefunden. Gerade im ersten Sektor hatte ich mich doch etwas schwergetan. Wir haben noch etwas mit dem Luftdruck herum gespielt. Im dritten Durchgang hat dann alles gepasst. Wir haben heute mehr richtig als falsch gemacht." "Es war eine fantastische Runde", so Vettel, dem es einmal mehr gelang, im entscheidenden Moment eine fehlerfreie und beeindruckende Runde aus dem Ärmel zu schütteln: "Das war eine fantastische Runde. Für Red Bull ist es die vierte Pole-Position in Folge. Wir beweisen, dass wir ein sehr gutes Auto haben, unabhängig vom Streckentyp. Wir sind immer bei der Musik." Seinen Mechanikern bescherte Vettel vor dem Zeitenfahren eine Extra-Portion Arbeit: "Mein besonderer Dank gilt den Mechanikern, denn sie hatten absolut keine Mittagspause, da eine Menge Veränderungen vonnöten waren. Sie mussten vom Freien Training bis zum Qualifying arbeiten." Egal, ob es im Rennen regnet oder trocken ist, Vettel rechnet mit einem starken Ergebnis: "Ich glaube, dass es morgen regnen wird, die Frage ist nur, wann. Es wird ähnlich sein wie in den vergangenen zwei Rennen. Wir haben vor Regen keinerlei Angst. Wenn man sich das Wetter anschaut, sieht es für den Sonntag ziemlich übel aus." "Die Frage wird sein, ob es das gesamte Rennen über nass ist, oder nur nach dem Start. Wir haben gute Erinnerungen an die nassen Bedingungen im vergangenen Jahr. Falls es regnet, so ist es am besten, wenn man von vorne startet, denn dann bist du derjenige, der am besten sieht. Egal, ob es trocken oder nass ist, wir sollten für morgen gut gerüstet sein." Quelle: Formel 1 dot de |
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#13
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Red Bull will Vettel "langfristig binden"
Düsseldorf (RPO). Sebastian Vettels Vertrag bei Red Bull läuft zwar noch bis 2012, doch der Rennstall will den 23-Jährigen frühzeitig binden. "Ich weiß, dass Mercedes Sebastian haben will. Ferrari auch. Sogar McLaren ist nicht abgeneigt", sagte Teamchef Christian Horner. "Deshalb wollen wir Sebastian langfristig binden", fuhr der Teamchef des Mateschitz-Rennstalls im Gespräch mit der "Sport Bild" fort. Scherzhaft spricht Horner von einer Zusammenarbeit bis 2028. "Dann ist er 41. So wie heute Michael Schumacher", meinte Horner. Ernsthaft geht es aber wohl zunächst um eine Verlängerung bis 2015. Laut Sport Bild soll es am Rande des britischen Grand Prix in Silverstone (Sonntag 14 Uhr/Live-Ticker) darüber erste Gespräche mit Vettel geben, der seine Vertragsangelegenheiten ohne Manager allein mit seinem Vater Norbert regelt. Angeblich bietet Red Bull eine Anhebung des Gehalts von acht auf zwölf Millionen Euro pro Jahr und dazu eine Option bis 2018 mit einer weiteren Steigerung von zehn Prozent pro Saison. "Sebastian ist die Zukunft. Er wird noch viele Jahre fahren und gewinnen", sagte Horner. "Ich habe noch einen längerfristigen Vertrag mit Red Bull. Was danach kommt, wird man sehen", sagte Vettel: "Geld spielt bei mir aber keine Hauptrolle. Für mich ist es wichtig, immer in einem konkurrenzfähigen Auto zu sitzen und ein Team um mich herum zu haben, in dem ich mich wohlfühle." Quelle: RP-Online |
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#14
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Hispania schmeißt Bruno Senna raus
Silverstone (RPO). Formel-1-Fahrer Bruno Senna ist arbeitslos: Zwei Tage vor dem englischen Grand Prix am Sonntag in Silverstone verkündete das spanische Hispania-Team, vorläufig ohne den Neffen des dreimaligen Weltmeisters Ayrton Senna zu planen. "Unsere Fahrer in England sind Sakon Yamamoto und Karun Chandhok", heißt es in einer offiziellen Mitteilung von Hispania. Senna hatte sich mit seiner Kritik an der Verpflichtung des österreichischen Testfahrers Christian Klien zuletzt den Unmut seines Teamchefs Colin Kolles zugezogen. Klien am Freitag im freien Training fahren zu lassen, sei die falsche Entscheidung, weil es für Neueinsteiger wie ihn selbst oder seine Teamkollegen Karun Chandhok (Indien) extrem wichtig sei, möglichst viele Trainingskilometer zu sammeln, hatte der Brasilianer moniert Quelle: RP-Online |
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