Fans spenden für einen neuen Spieler


Was Joghurtbecher, Kaffeebehälter und Sahne-Heringsfiletdosen gemeinsam haben? Nun, wer innerhalb von ein paar Tagen eine Spendenaktion auf die Beine stellt, der hat einfach keine Zeit sich um stilechte Spendendosen zu kümmern... und das macht die Sache gar noch viel sympathischer! Dazu aber später mehr…

Auslöser der Aktion waren die Worte von Moskitos Coach Frank Gentges bei der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen die Preussen aus Berlin: "[..] wenn ein Gönner mir auf dem weißen Schimmel entgegen reiten möchte, wäre ich froh. Wir haben einen guten Stürmer, einen guten Verteidiger an der Hand, die würden sofort kommen, aber die müssen bezahlt werden! [..]" 

Eine (fixe) Idee aus einer Facebookgruppe aufzunehmen, die Köpfe zusammenzustecken und es mit Hilfe des Mückenschwarms dann tatsächlich noch vor Schalterschluss auf dem Transfermarkt zu schaffen, dieses gewaltige Ding einzutüten, ist eine großartige Leistung und zeugt von Hingabe und Engagement. Da kann man wirklich nur von wahrer Liebe zum Verein sprechen. Die Initiatoren des sogenannten Fantransfers, der in dieser Art und Weise bisher einmalig war, kannten sich vorher nicht. Nennen wir es: „In den Farben vereint, auf der Tribüne bisher getrennt!“. Sie teilten eben nur diese eine Gemeinsamkeit, diese Leidenschaft: ESC Wohnbau Moskitos Essen! Könnt ihr das Herzblut pochen hören?

Überwältigt waren die drei wie die Aktion, für die nur eine Hopp oder Topp Variante zur Auswahl stand, letzten Endes einschlug. "Der Hammer!" so Christian und Fabian ergänzt: "Mittwoch sollten Interessierte, die spenden wollten, zur Geschäftsstelle kommen. Es war so ein Sauwetter und als wir uns aufmachten, dachten wir darüber nach, ob überhaupt jemand kommen würde!". Als unfassbar beschrieb Stefan Schütz dann die Tatsache, dass sich die Leute in der Geschäftsstelle an der Curtiusstraße in Essen sprichwörtlich die Klinke in die Hand gaben. "Die standen die ganze Treppe hoch!“ brachte Fabian, noch ganz gerührt, aber auch voller Stolz über die Lippen und wurde dabei von einem breiten, glücklichen Grinsen der beiden anderen Mitinitiatoren bestätigt. Chris, immer noch ganz aufgeregt: „Das Zeitfenster war so knapp, ich habe mich dann mit Torsten Schumacher, dem Vorsitzenden des ESC noch schnell auf einen Kaffee getroffen und ihm das Geld übergeben. Wir haben die erforderliche Summe ja vorgestreckt, damit er den Transfer noch rechtzeitig in trockene Tücher wickeln konnte!“.

Fabian, immer noch ganz fasziniert: „Wir bekamen viele Nachrichten. Ein weiblicher Fan meldete sich ganz aufgeregt bei uns. Bitte, tut mir den Gefallen. Ich habe keine Zeit heute zu kommen. Ich will aber unbedingt dazu beitragen. Könnt ihr mir es vorstrecken?“. Sie taten es und sie bekamen das Geld beim Heimspiel gegen die Crocodiles und es landete, wie auch alle anderen Spenden, die an diesem Abend noch überall in der Halle gesammelt wurden, in den jetzt schon kultigen Herings-, Joghurt- und Kaffeedosen! Bevor sich die drei aber auf ihren Spendenmarathon durch den Stechmückenpalast machten, trafen sie sich selbstredend vorher noch mit dem, um den es eigentlich ging. Thomas Zuravlev #87, Deutschrusse, Stürmer und Blitztransfer vom Herner Eissportverein. In einer illustren Runde, gemeinsam mit Coach Frank Gentges, ließ man diese durchaus aufregende Woche am Westbahnhof dann noch einmal Revue passieren!

Besonderen Wert haben Chris, Stefan und Fabian aber auch daraufgelegt, dass es nicht unerwähnt bleiben darf, dass der Dank selbstredend an alle Moskitos-Fans weitergegeben werden muss. Diese Idee und der erfolgreiche Ausgang sind nur der Tatsache zu verdanken, dass aus vielen Mücken der berühmte Schwarm wurde!

Danke dafür! 

Moskitos können Moritz Israel verpflichten


Die Moskitos Essen füllen Kader mit Stürmer Moritz Israel von den Crocodiles Hamburg auf. 

Moskitos Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges hatte es ja in der Pressekonferenz nach dem Spiel der Moskitos gegen die Harzer Falken schon gesagt. Durch Sponsoren und Gönner wurde es möglich, noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden und damit auf die Verletzung von Nicolas Strodel zu reagieren. Von der Elbe an die Ruhr, von den Crocodiles zu den Moskitos, Moritz Israel wird ab dem 14. Januar ins Team der Moskitos wechseln. Der 22-jährige Stürmer wurde am 09. Januar 1996 in Zittau geboren. Seine Jugend im Eishockey verbrachte er in Johnsdorf, von dort ging es dann nach Weißwasser, wo er von 2011 bis 2014 in der U16 und U18 Mannschaft spielte. 2015 zog es Israel dann nach Hamburg in die DNL, bzw. später auch in die Oberliga. In den letzten Jahren nahm der linke Außenstürmer im Team der Crocodiles eine sehr gute Entwicklung und soll nun den Moskitos weiterhelfen. Israel wiegt bei einer Größe von 189 cm 94 kg und wird am Westbahnhof das Trikot mit der Rückennummer #26 tragen. Moritz Israel wird am 14.01. in Essen erwartet, bis dahin spielt er weiterhin für seinen aktuellen Club in Hamburg.

Chefcoach und Sportmanager Frank Gentges über seinen neuen Stürmer: "Wir müssen unseren Kader mit gerade mal 17 Feldspielern dringend auffüllen, insbesondere da Nico Strodel seit Anfang Dezember verletzt ist und auf Grund der schweren Verletzung leider auch noch länger ausfallen wird. Nur auf Grund der finanziellen Probleme in Hamburg ist dieser Transfer möglich, ansonsten ist der Spielermarkt weiter wie leergefegt, alle Vereine aus allen Ligen suchen und niemand kann aktuell mangels Alternativen jemanden abgeben. Moritz Israel ist ein Spieler, der gute körperliche Voraussetzungen und auch gewisse Scorerqualitäten mitbringt. Moritz war zu Saisonbeginn wegen einer Handverletzung längere Zeit nicht einsatzfähig, ist aber seit vielen Wochen auf einem guten Weg. Ich möchte mich nochmal recht herzlich bei den beiden Sponsoren bedanken, die diesen Transfer extern und somit außerhalb des Etats, ermöglicht haben."

Die Moskitos heißen Moritz Israel herzlich Willkommen im Mückenschwarm und wünschen viel Erfolg und Glück am Westbahnhof.

Moskitos holen amerikanischen Stürmer Nicholas Miglio


Moskitos Essen besetzen zweite Import-Stelle neben Aaron McLeod mit dem amerikanischen Stürmer Nicholas Miglio.

Nicholas Miglio wurde am 05. November 1991 in San Antonio in den USA geboren. Der Außen- und Mittelstürmer wiegt bei einer Körpergröße von 186 cm 86 Kilogramm. Er wird in Essen das Trikot mit der Rückennummer #47 tragen. Bis auf sieben Spiele in Selb lief der Stürmer bisher nur in den USA auf. Für Selb kam der Amerikaner auf acht Beihilfen in sieben Spielen. Über den Transfer sprach die Redaktion mit Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges.

Herr Gentges, wie lief die Findungsphase bezüglich des neuen Import-Spielers ab?

Spätestens seit der Verletzung und den privaten Problemen von Viktor Lennartsson bin ich auf der Suche nach einem zweiten Import neben Aaron McLeod. Von den freien Importsspielern, die für die Oberliga und unser finanzielles Budget in Frage kamen, hatte ich eine Top-4-Liste. Auf Position 1 und 2 standen zwei Slowaken und auf Position 3 und 4 zwei Kanadier. Beim Slowaken auf Position 1 bestand auf einmal die Möglichkeit auf Berufung in die slowakische Nationalmannschaft, dies ist dann auch so eingetreten und der Spieler war mit Erfolg beim Deutschland-Cup dabei. Der zweite Slowake ist der beste Torjäger in einem Europäischen Land (B-Pool) und bekam letztendlich keine Freigabe. Der eine Kanadier hat lieber ein Angebot der DEL 2 angenommen, was sportlich selbstverständlich ist und der zweite Kanadier hat ein astronomisches Angebot aus der Oberliga erhalten, danach waren wir natürlich aus dem Rennen. Nicholas Miglio war in Europa und beim Try-Out eines DEL 2-Ligisten, der am Ende lieber einen Verteidiger wollte. Er war bereit bei uns ein Try-Out über eine Woche zu absolvieren und hat überzeugt.

Woran liegt es, dass in allen deutschen Ligen viele Vereine unzufrieden mit ihren Import-Spielern sind?

Deutschland ist für geeignete Imports nur noch dritte oder vierte Wahl, in anderen Ländern können sie wesentlich mehr verdienen. Die Imports, die hier sind, sind im Verhältnis zu deutschen Spielern nicht mehr ansatzweise so stark wie früher. Insbesondere in der Oberliga gibt es viele sehr starke deutsche Spieler, die eigentlich dort nicht hingehören und die besser sind als die meisten Imports. Viele deutsche Spieler in allen Ligen stehen in der Scorerwertung oftmals vor den Imports, das hat es früher in der Form und Häufigkeit nicht gegeben. Die Imports die aktuell, also Mitte der Saison, auf dem Weltmarkt frei sind, haben natürlich irgendwo alle einen Makel, sonst wären sie ja nicht ohne Verein und bei den paar Raketen geht es nur über entsprechendes Geld.

Was sprach im Endeffekt für Nicholas Miglio?

Jedenfalls nicht seine Statistik, auf Grund seiner Statistik, ohne ihn selbst gesehen zu haben, wäre er nie ein Thema gewesen. Wie gesagt, er war bereit bei uns ein Try-Out zu absolvieren und er wusste, dass es seine einzige Chance ist. Er hat um seinen Job gekämpft und er hat in allen Bereichen überzeugt, das hat mir imponiert. Auch seine früheren Coaches und Mitspieler haben sich sehr lobend über ihn geäußert. Er ist ein intensiver Spieler mit starken läuferischen Qualitäten, Druck zum Tor und guter Körpersprache, einfach ein Teamspieler, der vielseitig einsatzbar ist. Wenn er seine Trainingseindrücke im Spiel bestätigt und noch das Tor trifft, bin ich sehr zufrieden. Stehgeiger mit dem Stempel "Top-Scorer" die vorne eins schießen und hinten zwei kassieren bringen keinen Mannschaftserfolg, viel wichtiger ist die +/- Wertung und das was er fürs TEAM tut.

Sind weitere Transfers geplant?

Der Markt an deutschen Spielern ist absolut leergefegt, ich habe aber meistens trotzdem die eine oder andere Option, Letztendlich haben wir bis jetzt nur die Abgänge von Robin Slanina und Viktor Lennartsson ersetzt. Jedenfalls brauchen wir mindestens noch einen starken deutschen Stürmer, insbesondere da wir von Beginn an dezimiert begonnen haben und Julian Lautenschlager nicht unser Spieler ist, mit ihm können wir nie sicher planen. Der Verein steht im engen Kontakt mit einem Sponsor, der explizit für einen Neuzugang investieren möchte und hierauf beruht meine Hoffnung. 

Die Moskitos heißen Nicholas Miglio herzlich Willkommen in Essen und wünschen eine starke und verletzungsfreie Saison.

Moskitos und Robin Slanina trennen sich


Die Wohnbau Moskitos und Stürmer Robin Slanina haben sich darauf geeinigt den bestehenden Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen mit sofortiger Wirkung nicht weiter fortzusetzen. Bereits vor zwei Jahren stand der quirlige Stürmer in Diensten der Essener Moskitos und entwickelte sich in einem jungen Team im Laufe der Saison zu einem Leistungsträger. In der letzten Saison zog es Slanina zum Nachbarn nach Duisburg wo er auch einer der Top-Spieler war, bevor er zu Beginn dieser Saison wieder einen Vertrag am Westbahnhof unterschrieben hat. Doch in der laufenden Saison läuft es einfach nicht und die #71 hat regelrecht „die Seuche am Schläger“. Zwei Tore und drei Assists in zehn Spielen sind nicht der Anspruch, den Robin Slanina an sich selbst stellt und auch nicht der Anspruch, den Verein und Fans stellen.

Der 1. Vorsitzende Torsten Schumacher: "Wir brauchen Spieler, die sich wie in den letzten Jahren auch, für den Verein und die Mannschaft zerreißen, alles andere werden wir nicht tolerieren." Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges: "Robin konnte leider nicht an die Leistung seiner damaligen Essener Zeit anknüpfen. Insbesondere in Bezug auf das Preis-/Leistungsverhältnis haben wir uns wesentlich mehr von ihm erhofft. Die Trennung lief in einem vollkommen fairen Rahmen ab. Er wird natürlich sofort einen neuen Verein finden und dort wünsche ich ihm alles Gute." Die Wohnbau Moskitos bedanken sich ganz herzlich bei Robin Slanina für all seine Leistungen und wünschen ihm für seine persönliche, sowie seine sportliche Zukunft alles Gute.

Laute ist zurück


Im Spiel gegen die U-20 Nationalmannschaft hat er bereits mit der #41 und einer Gastspielgenehmigung gespielt. Jetzt wird man ihn wohl wieder öfter auf Essener Eis sehen und das mit der Rückennummer #19. Julian Lautenschlager wird mit einer Förderlizenzregelung der Iserlohn Roosters öfter zu sehen sein.

Cheftrainer Frank Gentges dazu: "Ich freue mich, dass es uns gelungen ist mit den Iserlohn Roosters und dem Spieler Einigung über eine Förderlizenz zu erzielen. Julian bedeutet für uns natürlich eine Verstärkung und er kann auf Grund der geografischen Lage täglich am DEL-Training der Roosters teilnehmen. Für die Spiele, in denen er nicht für die DEL eingeplant ist, spielt er dann bei uns und wird auch das Abschluss Training bei uns bestreiten." 

Die Moskitos freuen sich auf Dich und wünschen Dir eine tolle Saison!

Die Moskitos haben den Hochfrankencup in Selb gewonnen


Die Wohnbau Moskitos haben den Hochfrankencup in Selb gewonnen. Mit einem 5:3 Sieg gegen Gastgeber VER Selb am Samstag und einem 11:3 im Finale am Sonntag gegen den HC Most (Tschechien) gewannen die Moskitos bereits vor Saisonbeginn einen Titel.

Bereits am Samstag gegen die Selber Wölfe zeigte das Team von Cheftrainer Frank Gentges eine äußerst konzentrierte und wache Leistung. Optisch machten die Hausherren zeitweilig zwar recht viel Druck, doch die Defensive vor dem wieder bestens aufgelegten Patrick Cerveny räumte ohne Kompromisse alles weg und behielt das Geschehen immer im Griff. Nach fünf Minuten traf Selb den Pfosten und in der Folge musste Patrick Cerveny mit einer Großtat das torlose Ergebnis retten. Mit einem Fehler der Selber beim Spielaufbau begann dann der Siegeszug der Moskitos. Aaron McLeod passte auf, schnappte sich die Scheibe und versenkte zum 0:1. Noch im ersten Drittel gar das 0:2, in Überzahl traf Julian Airich nach schöner Kombination.

Im zweiten Abschnitt mussten die Moskitos zunächst den Anschlusstreffer hinnehmen. Doch das Team ließ sich überhaupt nicht beeindrucken, behielt jederzeit die Spielkontrolle und kam zum logischen Erfolg. Ein wohl so nicht geplanter Schuss aus dem Mittedrittel von Leon Fern schlug plötzlich im Selber Gehäuse ein und in Überzahl zockte dann auch noch André Gerartz den Selber Goalie aus. Im letzten Drittel ließen sich die Moskitos dann nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Zwar kommen die Wölfe noch einmal zu Erfolgen doch Lars Grözinger macht endgültig den Sack zu.

Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges war nach dem Spiel zufrieden: "Es war eine gute geschlossene und disziplinierte Mannschaftsleistung mit einem starken Torwart Cerveny. Wir haben eine starke Oberliga Süd Mannschaft in deren Halle geschlagen, darauf können wir aufbauen."

Mit einem Bus und so einigen Privatwagen, war das Essener Fanlager in der Netzsch Arena fast die lautere Fangruppe als die des heimischen VER Selb. Doch rund um das Turnier wurde so manche Freundschaft gepflegt und so manches Getränk geleert. Nach dem Sieg der Moskitos war im Festzelt die Vorstellung der neuen Selber Mannschaft und auch die Moskitos mischten sich unter die Wölfe Fans.

Am Sonntag waren dann auch (fast) alle wieder fit und es ging weiter in Selb. Gegner um 13:00 Uhr war der HC Most, der sich am Vortag gegen Kitzbühel durchgesetzt hatte. Die größte Chance im ersten Abschnitt hatten die Moskitos nach doppelter Überzahl, doch diese verstrich ungenutzt. Artur Lemmer eröffnete dann den später so hohen Torschnitt. Carsten Gosdeck passte auf und tankte sich schön durch, für Artur Lemmer am langen Pfosten ist dann das halbe Tor leer und der Essener Stürmer hat keine Mühe die Führung zu erzielen. 

Im zweiten Drittel brachen dann bei den leicht ruppigen Tschechen alle Dämme. Zunächst passte wieder einmal Aaron McLeod auf, zockte dann völlig alleine, aber sehr sehenswert den Keeper aus. Robin Slanina passte kurze Zeit später auf, schnappte sich nach einem Gewühl die Scheibe und lupft sie unter die Latte. Dann steht Veit Holzmann völlig frei wenige Meter vor dem Tor, der 2. Versuch sitzt und nur kurz drauf wieder Veit Holzmann, der aus ganz spitzem Winkel neben den Pfosten lupft. Auch Viktor Lennartsson durfte dann mal, der Schwede schloss einen prima Break perfekt ab. Im Anschluss waren die Youngster dran, Valentin Pfeifer kurvt vor das Tor des HC Most und sein platzierter Schuss landet im Netz. Eine zwei auf eins Situation für Most bringt dann den ersten Treffer für die Tschechen. Christian Wendler, der ein gutes Spiel zeigte, musste zum ersten Mal hinter sich greifen. Doch die Moskitos machten weiter, eine Traumkombination von McLeod und Lennartsson landet bei Gerartz und es klingelt erneut. Im letzten Drittel ließen es die Moskitos es etwas gemächlicher angehen.

Am Ende stand ein 11:3 für die Wohnbau Moskitos auf der Anzeigetafel und das völlig verdient. Cheftrainer Frank Gentges war sowohl über Spiel, wie auch über den Turniersieg zufrieden: "Wie im ersten Spiel war es auch heute eine gute geschlossene und disziplinierte Mannschaftsleistung mit einem starken Torwart Wendler. Unser Turniersieg ist hoch verdient."

Die Moskitos bedanken sich beim VER Selb für die Einladung und die Gastfreundschaft. Nicht nur durch den Turniersieg war es ein gelungenes Wochenende. Wir hoffen, alle Mannschaften haben das Turnier verletzungsfrei überstanden und wünschen sportlich alles Gute für die kommende Saison.

Auch Carsten Gosdeck kehrt noch einmal zurück nach Essen


Mit Carsten Gosdeck ist der erste Neuzugang für die Saison 2018/2019 perfekt. Normalerweise ist es nicht die Art der Moskitos Neuzugänge zu vermelden, solange der Verein, bei dem der Spieler noch unter Vertrag ist, noch im Spielbetrieb ist. Da die TecArt Black Dragons Erfurt vor einigen Tagen aber bereits in einer Pressekonferenz nach einem Ligaspiel den Wechsel von Carsten Gosdeck zu den Moskitos gemeldet haben, erfolgt nun auch die Bekanntgabe der Wohnbau Moskitos.

Wohnbau Moskitos Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges weiß dann auch um die Qualitäten seines Neuzugangs: "Carsten ist ein routinierter Spieler, der in der nächsten Saison Stand jetzt, unser ältester Spieler sein wird. Egal ob jung oder alt, es gibt nur Spieler die unserem Team helfen oder nicht. Carsten ist physisch und mental noch auf hohem Niveau und hat immer noch eine gute Scorerquote.  Er ist immer noch heiß und will mit uns was erreichen, genau solche Spieler brauchen wir."

Der gebürtige Kölner bringt reichlich Erfahrung aus DEL, DEL2, sowie 2. und 3. Ligen in Deutschland mit. 255 DEL Spiele, insgesamt 605 Spiele in Deutschlands 2. Ligen, sowie auch 84 Oberliga Spiele sprechen eine deutliche Sprache der Erfahrung. Mit 1,90 m und 100 kg hat der Außenstürmer außerdem die nötige Präsenz, um sich auf dem Eis durchzusetzen. Gosdeck ist dabei ein Rückkehrer, denn er spielte bereits von 2005 bis 2007 bei den Moskitos in der 2. Liga. In der kommenden Saison wird Carsten Gosdeck das Trikot mit der Rückennummer #97 tragen. Welcome back, Carsten, die Moskitos freuen sich das Du wieder kommst und wünschen eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison 2018/2019.

Aaron McLeod ist zurück am Essener Westbahnhof


von Aaron McLeod kehrt ein alter Bekannter an den Essener Westbahnhof zurück, der sich bereits von 2013 bis 2015 am Westbahnhof große Sympathien erspielt hat. McLeod, der in den letzten drei Spielzeiten beim Ligarivalen Herne unter Vertrag gestanden hat, und in seinen Saisons in Essen bereits mit einer beachtlichen Quote scorte, konnte in den letzten drei Jahren in Herne noch einmal 273 Punkte hinzufügen. Der Mittelstürmer wurde am 10. September 1988 in Ottawa, Ontario geboren und wird in der kommenden Saison einer der beiden Kontingentspieler am Westbahnhof sein. McLeod hält den Schläger links, bringt bei einer Größe von 175 cm ein Gewicht von 75 kg mit.

Der Essener Cheftrainer Frank Gentges zur Spielerverpflichtung von Aaron McLeod: "Aaron ist ein Top-Import mit einer sehr guten Scorerquote und einem sehr starken Charakter. Er ist sehr professionell und somit ein Vorbild für jüngere Spieler. Selbstverständlich ist er als Mittelstürmer der ersten Reihe eingeplant. Aus diesen Gründen haben wir ihm auch einen Zwei-Jahres-Vertrag gegeben."

Die Moskitos heißen Aaron McLeod herzlich Willkommen zurück an alter Wirkungsstätte und wünschen eine weitere tolle, verletzungsfreie und erfolgreiche neue Saison in Essen. Aaron McLeod wird in Essen wieder das Trikot mit der Rückennummer #14 tragen. Welcome back, Aaron!


 

   
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