Nun beginnt sie also, die Saison eins für den neuen Moskitos Präsidenten Jürgen Taschner, und es dürfte beileibe keine einfache Spielzeit werden am Essener Westbahnhof. Zu viele Scherben liegen im übertragenen Sinne rund um den in die Jahre gekommen Bau an der Bahnstrecke zwischen Duisburg und Dortmund. In die Play Offs hätte man gerne gewollt in der vergangenen Saison, doch die Leistungen des vom damaligen Sportdirektor Uli Egen und Ex-Trainer Toni Krinner neu formierten Teams überzeugten niemanden rund um die Moskitos. Beide, Egen und Krinner beendeten ihr Engagement in Essen vorzeitig und nur ein einziges Tor vom damaligen Ergänzungsspieler Thomas Richter ersparte den Moskitos den bitteren Gang in die Oberliga. Nicht nur wegen den schlechten sportlichen Leistungen blieb der Zuschauerschnitt doch einiges hinter den Erwartungen zurück und strapazierte die Vereinskasse zusätzlich. So musste nicht nur Coach Jari Pasanen seine Wünsche im Bezug auf Spieler eher bescheiden vortragen, auch den Zuschauer dürfte eine Saison erwarten in der die Moskitos versuchen müssen sportlich wie auch finanziell ihre Position in der Liga zu festigen.

Ein junges Team, gespickt mit einigen erfahrenen Spielern stellte Pasanen zusammen, allerdings auch mit viel Licht und Schatten. Die Spieler Nils Liesegang und Vitali Stähle überstanden nicht einmal die Vorbereitungsphase, wurden danach vom Coach nicht mehr berücksichtigt. Auch auf der wichtigen Torhüterposition bewies der Trainer wenig Geschick, Peter Aubry sollte als Nummer 1 im Tor der Moskitos stehen, dazu baute Pasanen auf Jochen Reimer, per Förderlizenz von den DEG Metro Stars und als dritter im Bunde stand mit Benjamin Voigt ein junger Keeper in Diensten der Essener. Aubry sollte sich erneut als Fehlgriff erweisen und kam lediglich auf drei Spiele im Trikot der Essener, danach wurde der Ex-Moskitos Patrick Couture getestet, fiel jedoch nach drei Spielen ebenfalls durch Pasanensche Raster. Auf der Suche nach einem neuen Keeper wurde dann Joaquin Gage verpflichtet, ein sehr introvertierter Spitzenmann, der den Moskitos im Tor die nötige Sicherheit gab, die Fans jedoch spaltete.

Nach den gezeigten Leistungen in der Vorbereitung war es allerdings schwer einzuschätzen welche Rolle die Mannschaft in der Liga spielen würde. Guten Leistungen gegen DEL Clubs folgten immer wieder sogar teilweise indiskutable Spiele gegen Gefährten der selben Liga. Der Start in die Meisterschaft misslang, man unterlag in Landshut mit 4:2 und das erste Heimspiel ging zwar knapp, aber mit 3:4 an den Gast aus Bietigheim. In dieser frühen Saisonphase wurde zwar das ein oder andere Spiel gewonnen, jedoch gelang es den Moskitos nicht den Tabellenkeller zu verlassen.

Erst nachdem die personellen Nachbesserungen weitgehend abgeschlossen waren schien sich die Mannschaft zu fangen und begann auch in der Tabelle zu klettern. André Grein und Torsten Ankert kamen aus Solingen, Mit Keeper Gage wurde das Tor gesichert, der Schwede Carl-Johan Johannson machte 17 gute Spiele in der Essener Defensive bevor ihn das Geld nach Bietigheim lockte. Und vorne, mit Matt Hubbauer kam von den Lausitzer Füchsen ein weiterer guter Angreifer, doch Akzente setzte teilweise Conny Strömberg. Der Schwede kam mit reichlich Übergewicht am Westbahnhof an, steigerte sich aber kontinuierlich und machte ihn zu einem der besten Assistenten der Liga.

Doch einer setzte ganz besondere Akzente, Tyson Mulock. Der Kanadier kam vom SC Riessersee aus der Oberliga an den Westbahnhof und es gab durchaus Kritiker, die ihn für "zu leicht" für die Liga befanden, doch er strafte alle Lügen. Mit 52 Toren und 51 Assists in 56 Ligaspielen schoß er die Liga in Grund und Boden und war denn auch am Ende der Saison nicht zu halten, er wechselte in die DEL zum Meister Eisbären Berlin.

Die Mannschaft hatte über die komplette Saison zwar immer wieder Rückschläge zu verkraften, steigerte sich aber kontinuierlich und begeisterte teilweise die Fans mit ihrem bedingungslosen Kampf und Siegeswillen. Das spiegelte sich am Ende in der Tabelle wieder, wider Erwarten rutschten die Moskitos in die Play Offs und scheiterten am späteren DEL Aufsteiger und Krinner Club, Grizzly Adams Wolfsburg. Man darf aber sicherlich diese Saison ale eine erfolgreiche bezeichnen, auch wenn der hohe Personalwechsel nicht jeden Fan glücklich machte.

Lars Wünsche


Der ehemalige Torhüter Lars Wünsche wird ab der kommenden Saison die Moskitos unterstützen. Wünsche, der aus der Jugend der Düsseldorfer EG stammt, spielte in seiner aktiven Karriere viele Jahre für verschiedene Clubs von Bundesliga bis Regionalliga. 

Als Goalie war Wünsche bereits zweimal in Essen aktiv. Für den damaligen EHC Essen-West spielte er in der zweiten Bundesliga und auch für die Moskitos in der Regionalligasaison 2002/2003. Dabei leistete er einen wesentlichen Beitrag zur Meisterschaft in der Regionalliga NRW und zum Aufstieg in die Oberliga.

Lars Wünsche wird in seiner neuen Funktion als Team Manager in der Hauptsache als Bindeglied zwischen Trainer, Team und Geschäftsführung fungieren, aber auch die Bereiche Marketing und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

In der Vorbereitung mal wieder "Die Mutter aller Schlachten"


Zur Saisoneröffnung, einen Tag nach dem 12. Moskitos Open Air gab es am Westbahnhof nach langer Zeit mal wieder das für die Fans einzige wahre Derby, DEL-Ligist Iserlohn Roosters gab sich am 20. August 2006 die Ehre und lief am Westbahnhof auf. Mit den Ex-Moskitos Goldmann, Wolf und Dmitriev übernahm der Lieblingsfeind vom Seilersee die Initative und ging nach 13 Sekunden durch Erich Goldmann mit 1:0 in Führung. Doch bereits 27 Sekunden später ließ Conny Strömberg alte Derbystimmung unter den 2.430 Zuschauer aufkommen und markierte den Ausgleich.

Zwar glich "Benny" Schopper die erneute Führung der Iserlohner im letzten Drittel nochmal aus, am Ende behielten die Gäste jedoch in einem guten Spiel knapp mit 3:2 die Oberhand.

"Schenkt der Mannschaft Euer Vertrauen..." 


Liebe Eishockeyfreunde,

als neuer Präsident des ESC Moskitos Essen e.V. freue ich mich darauf, an der Spitze eines ambitionierten Eishockeyclubs zu arbeiten. Mein besonderer Dank gilt hier noch meinem Vorgänger Thomas Schiemann, der viele Jahre die Geschicke des Vereins steuerte.

Der Vorstand sowie die GmbH mit dem Geschäftsführer Bernd Piel haben die Sommermonate intensiv genutzt, um wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen. Der Dank von mir geht weiterhin an alle Partner und Sponsoren, die uns ihr Vertrauen für die neue Saison entgegen gebracht haben. 

Endlich geht es wieder mit den Meisterschaftsspielen und dem Kräftemessen mit den anderen Ligavereinen los. Unsere junge Mannschaft um Jari Pasanen hat in den Vorbereitungsspielen gegen Hannover und Iserlohn bewiesen, was in ihr steckt. Die schwächeren Vorstellungen bei den Vorbereitungsspielen sollten wir schnellstens ad acta legen.

Als Essener bin ich der Meinung, dass in unserer Stadt ein schlafender "Eishockey-Riese" ruht. Wir werden gemeinsam versuchen, ihn zu wecken. Ich möchte mittelfristig den Eishockeysport als zweite Größe nach dem Fußball etablieren. Um dieses Ziel zu erreichen, ist natürlich der sportliche Erfolg unserer 1. Mannschaft von großer Bedeutung.

Das Motto unseres Vorstandes, "mit Herz und Leidenschaft zu arbeiten", wird auch für unsere Mannschaft Gültigkeit haben. Meine Bitte an Euch:

"Schenkt der Mannschaft Euer Vertrauen!"

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir in dieser Saison packende Eishockeyspiele erleben werden. Unsere Eissporthalle am Westbahnhof wird sich mit der Unterstützung der Fans als Festung für unser Team entwickeln!

Klasse Eishockeysport, technisch und kämpferisch tolle Spiele und viele Punkte und Tore für unsere Moskitos wünsche ich allen treuen Fans, dem Team und den Trainern und der gesamten Mannschaft hinter der Mannschaft. 

Jürgen Taschner
Präsident
ESC Moskitos Essen e.V. 

Quelle: Moskitos News Nr. 01 vom 17.09.2006 

Torhüter Patrick Couture zurück am Westbahnhof


Jari Pasanen´s Ankündigung vom letzten Freitag, dass man einen neuen Torhüter suche, ließen die Moskitos Taten folgen. Am vergangenen Dienstag ist der kanadische Torhüter Patrick Couture in Essen eingetroffen. Couture, bereits in der letzten Saison die erklärte Nummer 1 der Moskitos verletzte sich im dritten Meisterschaftsspiel in Dresden mit einem Kreuzbandriss so schwer, dass er nicht mehr zum Einsatz kommen konnte. Nachdem die kanadischen Ärzte jetzt die vollkommene Wiederherstellung des verletzten Knies diagnostizierten stand einem erneuten Engagement des sympathischen Frankokanadiers in Essen nichts mehr im Wege. Patrick Couture hat zunächst einen Tryout Vertrag mit Option zur Verlängerung unterschrieben. Nach dessen Ablauf wird entschieden, ob der Kontrakt für den Rest der Saison verlängert wird.

Ob der 28-jährige Schlussmann bereits am heutigen Abend das Tor der Moskitos hüten wird, war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Moskitos News wünscht Patrick in jedem Fall viel Glück bei seinem Comeback in Essen.

Quelle: Moskitos News Nr. 05 vom 15.10.2006

Erster Fanstammtisch der Saison


Zum ersten Fan - Stammtisch der neuen Saison laden die Organisatoren der Faninitiative am kommenden Mittwoch, 18. Oktober 2006 ab 19:30 Uhr in das Restaurant "Zum Puck" ein. Als Gäste werden Moskitos Präsident Jürgen Taschner, Team Manager Lars Wünsche, Trainer Jari Pasanen und Mannschaftskaptitän Lars Müller erwartet. Das Restaurant "Zum Puck" bietet zu diesem Anlass nicht nur Getränke, sondern auch ein Buffet zum fanfreundlichen Preis von € 3 an. - uvo

Webradio der Faninitiative


Das von der Faninitiative angekündigte Webradio hat seinen Betrieb aufgenommen. Bereits berichtet haben die Fans von den Auswärtsspielen in Dresden, Kaufbeuren und Bietighgeim, sowie vom Heimspiel gegen Landsberg. Auch am heutigen Abend wird die Heimpartie gegen die Kasel Huskies wieder im Internet übertragen. Wer sich interessiert kann unter www.twb-essen.de erfahren wann die Sendungen stattfinden. Dort ist auch ein Link gesetzt, der einfach und unproblematisch zum Webradio führt. Die ersten Übertragungen waren hervorragend besucht, berichten die Initiatoren. Insbesondere bei Auswärtsspielen sicherlich ein Service, der von den Anhängern der Moskitos weiterhin gerne angenommen wird. - uvo

Torhüter Peter Aubry freigestellt


Im Trikot der Moskitos werden wir Torhüter Peter Aubry wohl nicht mehr sehen. Wie Trainer Jari Pasanen am letzten Freitag anlässlich einer Pressekonferenz bekannt gab, ist der Kanadier mit britischem Pass vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt worden. Erste Anfragen von Clubs aus dem Ausland sollen bereits vorliegen.

Quelle: Moskitos News Nr. 05 vom 15.10.2006

Die "One-Man-Show" des Toni Krinner gegen Essener Fans


Die feine Art des Sports war es nicht, die der frühere Essener Trainer Toni Krinner nach dem hauchdünnen Sieg seines "Millionenteams" Wolfsburg gegen Außenseiter Essen zelebrierte. Jedem der knapp 2.000 Fans in der Wolfsburger Eishalle war klar, dass der Grizzly Trainer sich über den 3:2 Sieg seines Teams, herausgespielt in den letzten Minuten, freute. Warum er aber die mitgereisten Anhänger der Gäste provozierte, bis die ihrerseits in Rage gerieten, bleibt Krinners Geheimnis. Wolfsburg spielte abgeklärter und gab sich nie auf, trotz eines tollen Essener Sturmlaufs.

Die Moskitos führten kurz vor der Schlussirene mit 2:1, die drei Auswärtspunkte schienen gesichert zu sein. Da gab es eine krasse Fehlentscheidung des Hauptschiedsrichters und die Gäste waren einen Moment unkonzentriert. Solche Fehler werden bei den Topteams - und dazu gehört Wolfsburg in jedem Fall trotz des enttäuschenden Saisonstarts - sofort bestraft. Trotz der guten Leistung der Mücken standen sie nach zwei schnellen Toren des Gastgebers urplötzlich mit leeren Händen da und der in Wolfsburg mangels der großen Erfolge umstrittene Krinner hatte seinen Job gesichert. - uvo

"Mückenstiche" gegen Ex-Trainer Toni Krinner - Skandalspiel gegen die Huskies: Fast Spielabbruch


Das war ein denkwürdiges Wochenende für Trainer Jari Pasanen und seine Moskitos. Vorher freute er sich auf die Duelle in Wolfsburg und gegen Kassel, zwei der Topfavoriten der Liga. Geteilte Freude war später zu verzeichnen und nach dem knochenharten Duell gegen die Huskies - das vor dem Abbruch stand - sah es wohl eher nach "geteiltem Leid" aus. Gegen die Krinner-Truppe hatte es in Wolfsburg gefunkt, Ex-Moskitos Trainer Toni Krinner und sein Team staunten nicht schlecht, als die Gäste aus Essen den Liga Krösus mit 5:1 (1:1, 3:0, 1:0) vorführten. Stark Keeper Joaquin Gage und Chris Schadewaldt, und besonders erfolgreich Dean Beuker, der drei Tore erzielte. Die weiteren Treffer: André Grein und Danny Albrecht.

Sonntag in Essen: über 1.500 Fans waren zunächst von ihrem Team begeistert. Die Stimmung war bestens, es wehte ein Hauch vergangener DEL-Zeiten durchs Eisstadion. Mit 1:0 und 2:1 führten die Gastgeber, die bärenstark gegen den Spitzenreiter auftraten. Mit umstrittenen Entscheidungen sorgte dann der Hauptschiedsrichter für negative Stimmung auf den Rängen und die Essener fühlten sich benachteiligt. Strafzeiten gegen die Moskitos brachten die Fans in Rage, es flogen immer wieder Feuerzeuge, Kulis, Münzen und andere Gegenstände aufs Eis und die Kassel Huskies nutzten die Strafzeiten gegen die Gastgeber zu Toren.

Trauriger Höhepunkt im Schlussdrittel des Skandalspiels, als immer wieder Essener Spieler auf die Strafbank mussten und Kassel trotz ausgesprochen rustikaler, oft unfairer Spielweise - Tyson Mulock wurde ein Puck ins Gesicht geschlagen - leer ausging. Die Fanseele kochte und Stascha Ninkov schickte beide Teams in die Kabinen. Abbruch? Die Fans warteten, rätselten und staunten, nach gut einer Viertelstunde Verhandlungspause kamen die Cracks und das Schiri-Trio wieder. Dass in der Endphase noch vier Treffer zum 4:7 Endstand markiert wurden, regte die Fans weniger auf, als die reine Anwesenheit des Unparteiischen. Der dürfte in dieser Saison am Westbahnhof keine Freunde mehr finden.

Die Bilanz gegen das bisher fairste Team der Liga: 22 Strafminuten plus 50 Disziplinarstrafe, zum Vergleich Kassel: 14 plus 10. Die Essener Tore erzielten Dean Beuker, Tyson Mulock, Thomas Richter und quasi als Abschiedsgeschenk Calle Johansson. Allen anders lautenden Gerüchten zum Trotz wechselt der bärenstarke Verteidiger und Spielmacher mit Tor drang zu den Bietigheim Steelers.

Quelle: Moskitos News Nr. 17 vom 05.01.2007

Neuzugang aus Kanada bei den Moskitos - Paul Esdale mit der Rückennummer 44 soll die Abwehr verstärken


Schnell gehandelt haben die Moskitos in der Frage "Verstärkung der Abwehr", nach dem Weggang von "Calle" Johansson, der aus finanziellen Gründen nach Bietigheim zu den Steelers abwanderte, und der noch nicht ganz auskurierten Schulterverletzung bei Aki Tuominen wurde Chefcoach Jari Pasanen in dieser Woche in Nordamerika fündig. Gestern kam er mit dem Flieger über den Atlantik, der neue Verteidiger mit Offensivdrang stellte sich bei den "Mücken" vor. Paul Esdale heißt er und wird die Rückennummer 44 tragen. Die Verantwortlichen am Westbahnhof hoffen, ihn bis heute, Freitag mit einer Spielberechtigung ausstatten zu können. Der Linksschütze stammt aus Edmonton, Alberta in Kanada. Er ist 1,78 m groß und wiegt 80 kg. Seine herausragenden Stationen im amerikanischen Eishockey: Vier Spielzeiten, bis 2003 war er im Team der Brown University (NCAA), absolvierte 199 Spiele und schaffte es auf 25 Tore und 42 Assists, also 67 Punkte. Er kann aber auch zulangen, denn 129 Strafminuten sprechen eine deutliche Sprache. In der Folgesaison war er in der AHL bei den Cincinnati Mighty Ducks aktiv, wechselte dann zu den Florida Everblades in die ECHL. 64 Spiele, fünf Tore, elf Beihilfen, sowie 56 Strafminuten waren die Saisonausbeute. Dann folgte sein erster Ausflug nach Europa, in Schweden und Dänemark jagte Paul Esdale dem Puck nach. Seine letzte Station in Übersee waren die Youngstown Steelhounds in der CHL.

Auf den 27-jährigen Esdale wurde Pasanen durch eine Empfehlung von Moskitos Goalie Joaquin Gage aufmerksam. Der Torwart trainierte mit Paul zusammen in Edmonton.

Quelle: Moskitos News Nr. 17 vom 05.01.2007

Fußball "on Ice" - Vor jedem Heimspiel der Moskitos, Kicken der Fan Teams wir ein Riesenspaß


Hallo Moskitos- Fans,

wie bereits beim Spiel gegen die Schwenninger Wild Wings, möchten wir auch in Zukunft immer mal wieder Fußball auf dem Eis spielen. Geplant ist eine "schlagkräftige" Moskitotruppe gegen eine Auswahl der Gästefans. Um das Ganze besser planen zu können, bitten wir um Voranmeldung. Sollte sich keine Gästemannschaft finden, spielen wir Essener Fans untereinander. Das Spiel findet vor dem ersten Bully unseres Profiteams auf der gesamten Eisfläche statt. Für eine entsprechende Schutzausrüstung ist gesorgt.

Wir hoffen natürlich auch auf eure Unterstützung von den Rängen. Wir werden versuchen, die Spielankündigungen rechtzeitig in der Stadionzeitung zu veröffentlichen. Wer also Lust auf Fußball "on Ice" hat, der meldet sich bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an, oder ihr sprecht mit den Mitstreitern der Faninitiative. Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen, das siegreiche Team bekommt ein Fünf-Liter-Fass KöPi von der König Brauerei.

Faninitiative Westbahnhof

Benefizspiel vor 1.110 Zuschauern zugunsten krebskranker Kinder


Für die Kinder war es wichtig, für viele Zuschauer jedoch ein Highlight viele der alten Weggefährten des Essener Eishockey zu sehen. Im Rahmen einer Benefizveranstaltung kommt es unter anderem zu einem Spiel der Essener Grandpa´s 2007 gegen die Big Old Boys Krefeld. Wie es bei solchen Spielen immer ist war der Endstand von 7:8 für die Krefelder unwichtig, im Vordergrund stand der Spaß und vor allem ein Hauch von Nostalgie. Namen wie Bodo Müller-Boenigk, Erich Goldmann, Klaus Mand und Jan Opial, Jan Vondraschek, Shane Tarves und Henry Marcoux liefen unter anderem für die Essener auf, vor allem aber Ricki Alexander und "Mr. Bombastic" Eric Legros waren das was die Zuschauer sehen wollten.

Jedoch auch so altgediente Krefelder Größen wie Karel Lang, Urgestein Uwe Fabig, Stefan Königer, Earl Spry, René Reuter, Jay Luknowski und Martin Gebel hatten ihren Spaß. Doch nicht nur auf dem Eis hatten die alten Cracks ihren Spaß, die Zuschauer staunten oft, dass keiner der Akteure etwas verlernt hatte. - uv 

Tyson Mulock wurde als "Spieler des Jahres" mit einem Riesenpokal ausgezeichnet


Das nennt man Aufstieg ala Carte. In der letzten Saison wurde der aus Kanada stammende Tyson Mulock Torschützenkönig der Oberliga. Er stürmte für den Altmeister SC Riessersee in der Oberliga, wohnte im beschaulichen, aber wunderschönen Garmisch-Partenkirchen mit Blick auf die Berge der Alpen und träumte vom Aufstieg. Tysons Projekt Zukunft fand traumhafte Fortsetzung. Er wechselte nach Essen in die Großstadt, heuerte bei den in der Vorsaison, trotz großer Namen, leidgeprüften Moskitos an. In der Ruhrstadt sah er mehr hohe Häuser als hohe Berge, setzte seinen Weg aber konsequent fort und avancierte zur "Tormaschine".

Sowohl im Verein, wie auch in der ASSTEL Bundesliga ist er Spitze und heimste jetzt souverän die Torjägerkanone ein, war der beste Scorer der gesamten 2. Bundesliga und wurde vom Magazin Eishockey News jetzt als bester "Spieler des Jahres" ausgezeichnet. Ganz nebenbei wurde er auch zum besten Außenstürmer der Liga erkoren. "Kleiner Mann ganz groß" titelte die Eishockey News, denn nach dem nur 1.74 m großen Schwenninger Dusan Frosch gewann Aufsteiger Tyson Mulock, nur ein/zwei Zentimeter länger als Frosch, den Titel. "Tormaschine ohne Anpassungsschwierigkeiten" hieß es in Fachkreisen über den 24 -jährigen, dessen Lauf durch die Ligen schon als sensationell und Kunststück bezeichnet wird. Tyson Mulock begann im Alter von sieben Jahren in seiner Heimat North Delta mit dem Hockey, nach dem er vorher von seinem Vater in der "falschen Sportart" eingesetzt wurde. Im Durchschnitt schaffte Essens Publikumsliebling Tyson je Spiel ein Tor und einen Assist.

"Er hat den Sprung in die höhere Liga nach kurzer, aber stressiger Eingewöhnung fast mühelos überwunden" lobt Moskitos Cheftrainer Jari Pasanen den über Neuwied und Riessersee zu den Moskitos gekommenen Stürmer. "Er wusste sich kontinuierlich von Saison zu Saison zu steigern!" Pasenen ist stolz auf sein Team mit dem herausragenden Mulock, dem als bester Scorer der Bundesliga sein Teamkollege Dean Beuker folgt. Er ist unter den besten Mittelstürmern auf Rang sieben gekommen, liegt aber in der Tore- und Scorerstatistik vor allen, die ihm in der Rangliste vor die Nase gesetzt wurden. Bei den Mittelstürmern ist mit Mika Puhakka, dem unermüdlichen Kämpfer und Moskitos Motor auf Position neun ein weiterer Moskito angesiedelt, Neuzugang Matt Hubbauer folgt auf Rang 11.

Mit den beiden Wolfsburgern Todd Simon und Mattias Wikström wurden zwei Ex-Moskitos auf den Plätzen 13 und 12 platziert. Trainerfuchs Pasanen, der die tolle Entwicklung vorhersagte, lobt aber auch den fünftbesten Außenstürmer der Liga, Conny Strümberg, sowie Goalie Joaquin Gage, der fünftbester Keeper der Serie wurde. Unter den Top 15 ist auch Markus Busch, der einen beachtenswerten 14. Platz in der Wertung einnimmt. Auf Rang vier kam "Calle" Johansson. mit dem härtesten Schlagschuss der Liga, er wechselte bekanntlich vor einigen Wochen zu den Bietigheim Steelers, die auf der Zielgeraden in die Play Offs scheiterten.

Tysons Bruder, T.J. Mulock, der als Ratinger Ice Alien zu Oberligist Tölzer Löwen wechselt, charakterisiert seinen Bruder wie folgt: "Er weiß was er will. Tyson steht fast immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort, ist ein ausgezeichneter Offensivspieler und vor dem gegnerischen Tor immer brandgefährlich. Mein Bruder ist sehr ehrgeizig, wird aber nach den Torerfolgen und vielen Scorerpunkten niemals abheben. Sein Erfolgsrezept, er ist selbst sein größter Kritiker, der mit Leib und Seele Hockeyspieler ist und hart an sich arbeitet. Ihn ärgert nur, dass ich ein paar Zentimeter größer bin als er, das ist aber mein einziger Vorteil im Vergleich zu meinem erfolgreichen Bruder".

Quelle: Moskitos News Nr. 27 vom 18.03.2007

Jubel ohne Ende am Westbahnhof: Moskitos schaffen die Play Offs und feiern mit den Fans 


Die Moskitos haben das insgeheim erhoffte Saisonziel, die Teilnahme an den Play Offs erreicht. Riesenfreude bei Team, Trainerduo, Spielbetriebs GmbH, Vorstand, Förderern und Fans. In einem an Spannung kaum noch zu überbietenden Schlussdrittel kämpften die Essener Hockeycracks um den sich unermüdlich einsetzenden Kapitän Lars Müller, die Landshut Cannibals nieder, siegten noch mit 3:1 obwohl die Gäste fast 51 Minuten mit einem Tor geführt hatten.

In diesem aufregenden Krimi zeigten die Essener Spieler begeisterndes Eishockey mit Herz. Endlich lief ein ganzer Spieltag rund für die Mücken, denn Regensburg unterlag auf eigenem Eis gegen München mit 0:3, die Meisterrunde war gesichert. Vor der Saison stapelte vor allem Chefcoach Jari Pasanen immer wieder tief, für die Play Offs nannte er im Interview allerdings nur sieben Clubs. Heute ist klar, als achtes Team hatte er immer an seine Mannschaft gedacht, jetzt ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. Dazwischen lag ein hartes Stück Arbeit für die Spieler und noch mehr für den Trainer. Pasanen und "Co" Toni Raubal hatten gerade die Krisensaison hinter sich gelassen, mussten ein völlig neues Team formen und vor allem die vielen jungen Spieler integrieren. 

Das ist dem Trainergespann vortrefflich gelungen. So war es nicht mehr als verdient, dass sich Chef und "Co" auf dem Eis feiern ließen. Jari Pasanen bedankte sich bei jedem Spieler, die in einer langen Reihe auf dem Eis knieten und die Ovationen der begeisterten Fans über sich ergehen ließen. Das war Gänsehaut pur.

Quelle: Moskitos

Play Off Viertelfinale, bisher drei Niederlagen für die Moskitos


Eines vorweg, die Wolfsburger spielen aufgrund ihres starken Kaders meistens in einer anderen Liga. Das muss zur Ehrenrettung der Moskitos einaml festgestellt werden. Das Team aus der Autostadt in Niedersachsen verfügt über Etatmittel, von denen die Moskitos nur träumen können. So ist das Ziel klar, Meisterschaft und Aufstieg in die DEL. Die Millionentruppe bewegt sich auch in der Play Off Runde so, als sei alles nur eine Durchgangsstation. Und für das Essener Team hat sich alleine schon mit der Qualifikation für diese Runde der Top Acht der Bundesliga ein Traum erfüllt. Ganz ehrlich, wer hätte vor Saisonbeginn getippt, daß die Mücken als siebter die Hauptrunde beenden.

Monatelang hatte die von Coach Jari Pasanen hervorragend eingestellte Truppe am Limit gespielt. Manch einer, der vorher nur in unteren Drittliga Hallen Eishockey spielte, hat sich sensationell gesteigert und Teamwork wird unter dem Duo Pasanen/Raubal groß geschrieben. "Überflieger" Tyson Mulock dominierte nach der Oberliga auch die nächst höhere Liga, die Headlines vieler Medien gehören dem Riesentalent mit Torschussgarantie. Und dass mit Dean Beuker auch der zweitbeste Torschütze und Scorer der gesamten Liga im Essener Team zu Hause ist, spricht für die Klassearbeit am Westbahnhof, die mit viel Schweiß verbunden ist. Da het es der frühere Essener Trainer Toni Krinner in Wolfsburg um ein vielfaches leichter, stand aber auch unter Druck, als es mitten in der Punkterunde einen Durchhänger gab und ausgerechnet sein Ex-Team aus Essen bei den Grizzlys mit 5:1 siegte. Rechtzeitig zum Saisonende und treffend zu den Play Offs zeigten dann die Wolfsburger ihr wahres Gesicht. Vor der heutigen Auseinandersetzung, für Essen möglicherweise mit dem Ende einer furiosen Bundesliga Saison verbunden, ist klar, nach 3:0 Siegen in den bisherigen Play Off Matches genügt den Gästen ein Sieg um ins Halbfinale einzuziehen. Gewinnen die Mücken, drohen dem Team vom Westbahnhof wenigstens noch ein Duell in Wolfsburg und bei einem Erfolg ein weiteres am nächsten Dienstag am Westbahnhof. Da sie Favoritenrolle klar abgesteckt ist, würde das aber an ein Wunder grenzen.

Im direkten Hauptrundenvergleich siegten die Grizzlys dreimal (3:2 im eigenen Stadion und 6:1 und 6:2 am Westbahnhof) Essen hat einen Sieg, 5:1 in Wolfsburg zu verzeichnen. In der laufenden Play Off Runde siegten die Grizzlys dreimal.

Quelle: Moskitos News Nr. 28 vom 23.03.2007

Die Moskitos verloren das letzte Spiel einer sehr guten Saison mit 2:4.


Die Moskitos Junioren wurden überraschend Deutscher Vizemeister und 2.500 Fans feierten die Talente

Bildquelle: Powerplay Sportfoto

Ulrich Esken vom Deutschen Eishockeybund überreichte den Pokal und 2.500 Fans feierten das Juniorenteam der Moskitos in der Eissporthalle am Westbahnhof.


"So eine tolle Kulisse hätten wir gerne öfter", bekannte Mitch Bruijsten, während Lukas Bisel mit der soeben erhaltenen Trophäe zum Team sprang und gemeinsam ging die Party los. "Deutscher Vizemeister der Junioren, Moskitos Essen" verkündete Hallensprecher Carsten Arndt. Bevor aber Feiern angesagt war, gab es harte Arbeit auf dem Eis zu verrichten. "Das ist das Resultat eines Jugendteams seit Bestehen des ESC Moskitos", bestätigte auch Bernd Werner, der in Personalunion Sprecher der Profi Spielbetriebs-GmbH und gleichzeitig Jugendvorstand ist. Beim Österreich Länderspiel vor knapp einem Jahr war vielen Moskitos Experten und den Medienvertretern vom Sportdirektor des DEB, dem oftfachen Nationalspieler Franz Reindl deutlich gemacht worden, dass "Essen die fünf im deutschen Eishockey ist" und das in erster Linie durch die erstklassige Jugendarbeit. Talent, Fleiß, Können, Kontinuität, das sind die vier wichtigsten Grundregeln bei der Arbeit pro Hockeynachwuchs.

So siehts es auch Trainer Juris Kruminsch, der im Hintergrund das Zepter schwingt, aber seine jungen Männer topfit präsentiert. Im letzten Spiel der Meisterrunde gab es für die "Jungmücken" eine 2:5 Niederlage gegen den deutschen Meister ESV Kaufbeuren, die traten mit sieben Zweitligaspielern an. Auch gegen den Vorjahresmeister SC Bietigheim-Bissingen gab es eine 3:4 Niederlage, aber erst nach Penaltyschießen. Damit gab es einen Pluspunkt und der reichte zur Erroberung des zweiten Platzes. Die Steelers aus Bietigheim wurden Vierter, Bronze sicherte sich die Düsseldorfer EG.

Souverän hatte sich das Essener Team zuvor durch die Bundesliga der Junioren gekämpft, es gab fast nur Siege, und viele sehr deutlich, für die Moskitos. Nebenbei, zwei aus dem erfolgreichen Team hatten schon mehrfach das Vergnügen die Gänsehaut Stimmung am Westbahnhof zu erleben. Die Gebrüder Kruminsch, die Stürmer Maris (#28) und Arturs (#9) verzeichneten bereits zahlreiche Einsätze im Bundesliga Team der Profis. 

Quelle: Moskitos News Nr. 28 vom 23.03.2007

   
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