Das war die Saison 2005/2006


Der Präsident gab vor der Saison 2005/2006 in einem Zeitungsinterview vorsichtig seine Wünsche bekannt. Langfristig würde man gerne noch mal oben angreifen und diese Saison zur Festigung der Position in der 2. Bundesliga benutzen. Dazu erhielten Sportdirektor Uli Egen und Trainer Toni Krinner die Freigabe den Kader den gesteigerten Wünschen anzupassen. Nur fünf Spieler aus dem Kader des ersten Bundesliga Jahres erhielten einen Vertrag am Westbahnhof und selbst Sportdirektor Uli Egen zog es zeitig an eine andere Wirkungsstätte. Noch vor der Saison bat der Füssener um Vertragsauflösung, er hatte die Chance die gleiche Position bei DEL Aufsteiger Füchse Duisburg zu bekleiden und wollte sich diese Chance nicht entgehen lassen. So lag die Verantwortung für die Zusammenstellung des neuen Kaders bei Coach Toni Krinner. Mit Vorjahres Topscorer Eric Houde und dem Ex- Tölzer Zauberer Yannick Dubé standen bereits zwei Verpflichtungen für die neue Saison fest.

Für das Tor sollte es in dieser Saison eine elegante Lösung sein die sich im Nachhinein als Flop erweisen sollte. Patrick Couture hieß der neue Mann zwischen den Stangen. Als Backup präsentierte Toni Krinner direkt drei Kandidaten, Thoams Greiss mit Förderlizenz von den Kölner Haien und ebenso aus Krefeld die Nachwuchskeeper Bastian Jakob und Ken Passmann. Jason Deleurme, Carsten Gosdeck und Markus Busch für den Sturm, und mit Curtis Sheptak und Ben Storey präsentierte Toni Krinner den erwartungsfrohen Fans zwei vermeintliche Top Defender. So präsentierte sich die neu formierte Truppe zum Saisonauftakt in Wolfsburg auch stark und verlor knapp mit 3:1 beim DEL Absteiger. Das erste Heimspiel gegen Aufsteiger EHC München geriet allerdings schon knapp an den Rand der Katastrophe, nur knapp mit 4:3 bezwang die Krinner Truppe die Süddeutschen bevor es zum nächsten Aufsteiger nach Dresden ging.

Sieben Mal hatte Patrick Couture bereits hinter sich greifen müssen bevor die Saison für ihn beendet war. Beim zweiten Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger Dresden kamen die Moskitos mit 7:0 unter die Räder und verloren in der Schlussphase ihren Keeper mit Kreuzbandriß. Damit war die erste Spekulation ohne richtigen Backup Goalie in die Saison zu starten bereits im dritten Spiel geplatzt, Ken Passmann und Bastian Jakob mussten zunächst den Platz im Essener Gehäuse einnehmen. Schnell, eigentlich viel zu schnell präsentierte Toni Krinner einen neunen Keeper, vom HC Rouen aus der französischen Liga wechselte Eric Raymond an den Westbahnhof und konnte in keinem seiner 27 Spiele die Erwartungen erfüllen. Ohne den nötigen Rückhalt präsentierte sich auch die Moskitos Defensive ein ums andere Mal mehr als löchrig und zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Topstürmer Yannick Dubé, so legte die Mannschaft einen klassischen Fehlstart hin.

Anfang Oktober bereits die ersten Krisengespräche zwischen Mannschaft und Trainer, jedoch die Wirkung war immer nur von kurzer Dauer und negativer Höhepunkt war sicherlich die 4:5 Heimniederlage gegen die ebenfalls miserablen Lausitzer Füchse. Was folgte war die im Sport übliche Konsequenz mit dem etwas anderen Ausgang. Toni Krinner geriet mehr und mehr unter Beschuss und Anfang November wurde er seines Postens enthoben, allerdings nicht entlassen sondern auf den Posten des Sportdirektors versetzt, das Training übernahm bis auf weiteres Co-Trainer Toni Raubal. Mit Ben Storey wurde ausserdem ein Störenfried in der Mannschaft ausgemacht und der Verteidiger wurde aussortiert, alles konnte nur besser werden. Die Saison dümpelte allerdings genauso dahin wie vorher, ein paar Erfolge doch direkt wieder derbe Klatsche und peinlich, lustlose Vorstellungen.

Mit der Verpflichtung von Jari Pasanen als neuem Trainer versuchten die Verantwortlichen doch noch zu retten was zu retten war. Toni Krinner verabschiedete sich zum Jahresende nach Wolfsburg und Toni Raubal arbeitete wieder als Co-Trainer an der Seite von Pasanen. Mit Jean Francois David wurde ein Nachfolger für Ben Storey verpflichtet, Mika Puhakka wechselte aus Duisburg an den Westbahnhof, dazu kamen noch Nickolas Boevenschen und Markus Guggemos zum Team. Die Vorrunde war am 5. März beendet und mit einer 8:3 Niederlage beim späteren Meister und Aufsteiger Straubing und munteren 225 Gegentoren fanden sich die höher gehandelten Moskitos in der Abstiegsrunde wieder. Das Thema Eric Raymond hatte sich erledigt, für die eminent wichtige Abstiegsrunde konnten sich die Moskitos die Dienste von Daniar Dshunussow von den Eisbären Berlin sichern.

Der junge Nachwuchsmann pendelte zwischen Berlin und Essen und versuchte die Moskitos in der zweiten Liga zu halten. Niemand kann es im Nachhinein sagen warum die Saison so schlecht lief, warum es sportlich gar nicht lief und warum natürlich auch auf Grund des mangelhaften Erfolgs die Zuschauereinnahmen weg brachen. Am Ende versuchte sich die Mannschaft, die nie richtig eine Mannschaft wurde wenigstens soweit zusammen zu reißen um die Klasse zu erhalten. Am Ende wurde ein Spieler zum Helden der die Saison über eher zu den Ergänzungsspielern gehörte, am 7. April sah der Westbahnhof das entscheidende Duell gegen die Tölzer Löwen. Die führten bereits mit 3:2 und es sah nach einem bitteren Gang in die Oberliga aus, doch Jason Deleurme glich sechs Minuten vor dem Ende aus. Nur zwei Minuten später bugsierte dann Thomas Richter die Scheibe vorbei am Tölzer Keeper ins Netz und hielt die Moskitos damit in der zweiten Bundesliga, den bitteren Gang in die Drittklassigkeit mussten die Tölzer Löwen und die Freiburger Wölfe antreten. (uvo)

Egen zu Hegen in die DEL


Nachdem das deutsche Sportfernsehen DSF am Rande der Berichterstattung von der Eishockey Weltmeisterschaft in Österreich bereits eine Meldung in diese Richtung sendete wurde es dann auch am heutigen Sonntag von den Essener Moskitos offiziell bestätigt. Der sportliche Leiter der Moskitos, Uli Egen wechselt mit sofortiger Wirkung zum letztjährigen Ligakonkurrenten EVD Duisburg um beim DEL Neuling die sportliche Leitung zu übernehmen. Der Uli, der Toni und ich waren letzte Woche in Österreich bei der WM und da hat der Uli mich informiert dass er ein sehr gutes Angebot aus Duisburg hat und diese Chance gerne wahrnehmen würde, so Pressesprecher Bernd Werner.

"Wir haben diese Situation mit dem Präsidium und dem Trainer diskutiert und dann einer Vertragsauflösung zugestimmt. Wir sind mit den Planungen für die kommende Saison bereits sehr weit und wir waren alle der Ansicht das uns nur ein sportlicher Leiter weiterhilft der auch mit vollem Herzen bei der Sache ist", so Bernd Werner weiter. Natürlich waren die Moskitos überrascht worden vom plötzlichen Weggang des Sportdirektors aber so ist das Geschäft wohl und die Moskitos hegen auch keinen Groll. Geben und Nehmen, schließlich haben die Moskitos Uli Egen auch einiges zu verdanken und wenn er dann ein gutes Angebot bekommt kann man es auch nicht verdenken wenn er es annehmen möchte. Das wiederum zeigt auch das in Essen gute Arbeit geleistet wird und man den Zweitligisten durchaus beachtet in Eishockeydeutschland.

§Zunächst werden wir die weiteren sportlichen Belange mit unserem Trainer, dem Toni klären, wie gesagt sind wir bereits sehr weit mit den Planungen für die kommende Saison", so Bernd Werner "Was wir dann in Zukunft machen werden müssen wir noch klären. Der Uli hat bei uns sehr gute Arbeit geleistet, wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft aber wir werden das weitere Vorgehen jetzt auch nicht übers Knie brechen", so Bernd Werner abschließend. Auch Treffpunkt Westbahnhof schließt sich an dieser Stelle den guten Wünschen an, es war immer eine gute Zusammenarbeit mit dir Uli, alles Gute in Duisburg! (uvo)

Nichts Genaues weiß man nicht


Es ist Sommerpause, Eishockey Sommerpause, Zeit zum Spekulieren, träumen und hoffen. Viel gab es bisher nicht zu melden, Eric Houde bleibt und Yanik Dubé kommt an den Westbahnhof. Das hört sich sehr viel versprechend an und lässt natürlich die Phantasie der Essener Eishockey Fans aufblühen. Philippe Audet, konnte in der letzten Saison nicht von seinen Qualitäten als Topscorer überzeugen und wird seine Zelte in Essen abbrechen. Ein Angebot der Moskitos bekam Kurt Drummond, der vor seiner Verletzung gerade zu Höchstform auflief. Seine Entscheidung steht aber noch aus, er weilt gerade in seiner Heimat um familiäre Dinge zu klären und bat sich deshalb noch Bedenkzeit aus.

Weitere Neuigkeiten gibt es wohl nicht vor Ende der Woche zu hören, bleibt also genug Zeit zum Spekulieren. Wohin wird der Weg der Mücken führen? Etabliert haben Sie sich in der 2. Bundesliga also kann das Ziel eigentlich nur Einzug in die Play Offs heißen. Zu wünschen wäre es, schon alleine damit sich die Ränge wieder mit mehr begeisterten Essener Eishockey Fans füllen. Wichtige Stellen im Team sind zu besetzen und die Verantwortlichen arbeiten mit Hochdruck daran, ein schlagkräftiges Team für die Saison 2005/2006 zusammen zustellen.

Von den 6 Kontingentstellen sind noch drei evtl. vier zu besetzen, fällt eine davon auf einen Torhüter? Bleibt Harti Wild, bleibt er nicht, schön wäre es, wenn er weiter die Torlinie in der Essener Eishalle unter seiner Kontrolle behält. Es kann aber auch passieren dass die Moskitos in der kommenden Saison versuchen müssen ihn im Tor eines Gegners zu überwinden. So ist es im Eishockeygeschäft oder besser im Sport allgemein, Spieler kommen und gehen.....

Fest steht bisher eigentlich nur, das es 2 neue Gegner für die Moskitos gibt, die Aufsteiger München und Dresden. Duisburg hat sich in die DEL verabschiedet, es gibt also vorerst keine Derbys mehr am Westbahnhof. Es gilt noch genau 116 Tage zu überbrücken, bis zum 11. Openair der Moskitos am 20. August. Einen Tag später wird uns dann Carsten wieder Willkommen am Westbahnhof heißen und wir werden sehen oder vielleicht staunen wer uns die Zeit bis zur nächsten Sommerpause auf dem Eis vertreiben wird. (NiMor)

Gosdeck und Raubal für die Moskitos


So ein wenig hatte der Wechsel des Sportdirektors der Essener Moskitos, Uli Egen zum DEL Neuling Duisburger Füchse, für Unruhe unter den Fans der Stechmücken gesorgt. Gerüchte tauchten auf denen zufolge der Trainer der Moskitos auch Abwanderungsgedanken hegte oder der sportliche Leiter gar potentielle Spieler mit an die Wedau lotsen wolle. Nicht so bei den Essenern selbst, dort wird weiter in Ruhe gearbeitet und Moskitos Trainer Toni Krinner trat solchen Gerüchten am heutigen Mittwoch mit Entschiedenheit entgegen: "Ich stehe bei den Moskitos unter Vertrag und im Wort und ich werde hier in Ruhe weiterarbeiten so lange man mich will, alles andere sind Märchen", so der Trainer. "Hier muss auch niemand in Panik verfallen, wir sind mit dem Kader für die kommende Saison vollends im Zeitplan auch wenn aus verschiedenen Gründen noch nicht alles der Öffentlichkeit bekannt gegeben werden kann", so der Trainer zu möglichen Spekulationen. 

Zwei Spieler hatte der Coach aber dann doch parat, deren Dienste sich die Moskitos für die kommende Saison sicherten. So wird Verteidiger Andreas Raubal in seine zweite Saison am Essener Westbahnhof gehen. Der gebürtige Garmischer kam vor der vergangenen Saison aus der DEL von den Krefeld Pinguinen und spielte insgesamt eine grundsolide Saison bei den Moskitos. Mit 5 Toren und 16 Assists war Andi Raubal bester deutscher Verteidiger in der abgelaufenen Saison und belegte hinter Chris Peyton den zweiten Platz in der internen Verteidigerwertung. "Wir sind froh dass der Andi sich wieder für uns entschieden hat, zuerst hatte er ein paar Probleme aber dann war er einer unserer Leistungsträger", so sein Trainer zufrieden mit der Vertragsverlängerung.

Ebenfalls von den Krefeld Pinguinen, aber neu an den Westbahnhof wechselt Carsten Gosdeck. Der 1,90 Meter große und 93 kg schwere Rechtsaußen hatte lange Zeit den Ruf eines Spielers der gerne mal über die berühmten Strenge schlug. Der gebürtige Kölner spielte bisher in der DEL und zweiten Liga für Bad Nauheim, Oberhausen, Iserlohn und Krefeld. Der läuferisch starke Stürmer gilt aber auch als unermüdlicher Kämpfer und kann sich Respekt verschaffen bei seinen Gegnern. Bei den Krefeldern konnte der Stürmer in der abgelaufenen Saison zwar lediglich vier Assistpunkte verbuchen, er avancierte aber zum Unterzahlspezialisten und Mannschaftsspieler.

Nochmals nimmt Toni Krinner abschließend Stellung zur momentanen Situation bei den Moskitos nach dem Weggang von Uli Egen. "Es muss sich niemand Gedanken machen, ich werde vorläufig nicht aus Essen weggehen und wie schon in den letzten beiden Jahren die sportlichen Belange regeln, jetzt eben den Rest ohne den Uli. Wir waren ja schon sehr weit mit dem Uli zusammen und den Rest werden wir jetzt in Ruhe erledigen", so der Trainer. "Dann werden wir auch in Ruhe sprechen was in Zukunft mit der Position des Sportdirektors werden soll, es gibt ja verschiedene Denkmodelle und wir haben Zeit und lassen uns nicht verrückt machen", so der Coach zum Schluss. (uvo) 

Rob Busch ist wieder in Essen!


Weitere Entscheidungen gaben die Essener Moskitos auf dem gestrigen Rü-Fest sowie auf der anschließenden Helfer Party im VIP Raum der Eissporthalle am Westbahnhof bekannt. Die wichtigste Entscheidung im Bezug auf den Kader für die kommende Saison präsentierte Trainer Toni Krinner Abends im VIP Raum den fleißigen Helfern. Gemunkelt, vermutet, von vielen erhofft, nun ist es amtlich, einer der absoluten Sympathieträger aus den nicht so erfolgreichen DEL Zeiten der Essener Moskitos kehrt erneut zurück an seine alte Wirkungsstätte. Rob Busch wird in der kommenden Saison wieder für die Essener auf Torejagd gehen. Der 1,95 m große Linksschütze stürmte nach seiner Zeit in Essen für die Frankfurt Lions, Kassel Huskies und Augsburger Panther in der DEL und soll in der kommenden Saison helfen das Ziel "Unternehmen Play Offs 2005/2006" zu erreichen. "Ich freue mich dass das geklappt hat, mit seiner Einstellung und seinem Können wird er uns ganz entscheidend weiterhelfen können", so Toni Krinner über seinen neuen Stürmer.

"Action und Dynamik, attraktive Unterhaltung mit der schnellsten Mannschaftssportart der Welt bei familienfreundlichen Preisen".


Unter diesem Motto wurden die Eintrittspreise für die kommende Saison in der 2. Bundesliga bekannt gegeben. Danach gelten auf den Stehplätzen folgende Preise:

Kinder unter 14 Jahren 2,00
Jugendliche bis 17 Jahre 5,00
Erwachsene 11,00
Erwachsene ermäßigt 9,00  

(Erwachsene ermäßigt bezieht sich hier auf Schüler über 18 Jahre, Arbeitslose und Studenten)

Die Sitzplätze werden zwischen 13,00 und 16,00 Euro kosten wobei hier gilt: Halber Preis auf der Tribüne für Kinder unter 14 Jahren in Begleitung voll zahlender Erwachsender.

Als letzte Entscheidung gaben die Moskitos bekannt wie nach dem Weggang des sportlichen Leiters Uli Egen zu den Duisburger Füchsen das Konzept in diesem Bereich aussehen soll. Sportlich hauptverantwortlich wird Trainer Toni Krinner die Moskitos betreuen, er soll in Zukunft mit einem Co-Trainer arbeiten, der allerdings noch nicht gefunden ist. Ein weiterer alter Bekannter kehrt auch hier zurück an den Westbahnhof, Horst Barkawitz wird in Zukunft viele Aufgaben die bisher Uli Egen erledigt hat, übernehmen. "Wir denken, dass das eine gute Entscheidung ist, der Horst wird uns sehr helfen und bei der Besetzung des Co-Trainers haben wir keine Eile, da werden wir in Ruhe weiter gucken", so Pressesprecher Bernd Werner zu der letzten Entscheidung des Tages. (uvo)

Starker Saisonauftakt trotz Niederlage


Zwar bekamen die 2.039 Zuschauer bei der Heimpremiere der neuen Saison eine 4:6 (2:1 2:3 0:2) Niederlage zu sehen doch nüchtern betrachtet kann man den Saisonauftakt am Essener Westbahnhof wohl als vollen Erfolg werten. Nachdem die Essener bereits am letzten Wochenende ein Vorbereitungsspiel in Straubing gespielt hatten, war an diesem Wochenende der Heimauftakt angesagt. Zunächst feierten die Moskitos am gestrigen Samstag mit Ihren Fans im neu konzipierten Seaside Beach Baldeney die alljährliche Saisoneröffnung. Anders als im letzten Jahr hatte der Wettergott in diesem Jahr ein Einsehen und bescherte den 7.500 Besuchern trockenes Wetter und das frisch renovierte Strandbad tat ein übriges um den Grundstein für einen gelungen Saisonauftakt zu legen. Vor der Kulisse von Sand und Wasser stimmten verschiede Bands, die Vorstellung der Abteilungen der Moskitos und Co-Sponsor Olaf Henning die Fans auf den eigentlichen Höhepunkt ein. 

Pünktlich um 19:00 Uhr präsentierte Radio Essen Moderator Björn Schüngel im Duett mit Trainer Toni Krinner die neue Mannschaft. Dabei brachte der Trainer dann auch direkt noch einen neuen Spieler mit auf die Bühne, Markus Guggemos wird die Moskitos ab sofort verstärken. Der gebürtige Füssener kommt vom EHC Wolfsburg an den Westbahnhof und sammelte auch bereits in Kassel Erfahrung in der DEL. "Wir haben damit auf die guten Leistungen von Marcel Juhasz reagieren können, der Marcel bringt in Hannover so gute Leistungen, dass wir ihn wohl in den kommenden drei bis vier Monaten kaum bei uns erwarten dürfen", so Pressesprecher Bernd Werner zu dem Blitztransfer. Der neue Mann mit der Rückennummer 71 fügte sich im ersten Testspiel gegen den letztjährigen Derbygegner Duisburg auch bereits sehr ansehnlich ins neu formierte Team der Stechmücken ein und konnte an der Seite von Yannick Dubé und Jason Deleurme im ersten Spiel gleich seinen ersten Assist verbuchen.

Überhaupt war es bereits sehr ansehnlich was die Moskitos bei der Heimpremiere gegen den klassenhöheren Gegner ablieferten. Zwar kassierten die Essener 3 Tore in eigener Überzahl und es waren auch einige Fehler nicht zu übersehen aber in dieser frühen Phase der Vorbereitung war ein Klassenunterschied nicht unbedingt zu erkennen. Stephane Robitaille brachte die Füchse in eigener Unterzahl in Führung doch das war es bereits in einem manchmal etwas ruppigen ersten Drittel von Duisburger Seite. Carsten Gosdeck und Patrick Vozar drehten den Spieß um und zeigten im ersten Drittel dass die Essener keineswegs gewillt waren die Punkte freiwillig abzugeben und so gingen die Moskitos gar mit einer 2:1 Führung in die erste Pause. Keine zwei Minuten waren im Mitteldrittel gespielt das ließen sich die Moskitos wieder kalt erwischen und kassierten den Ausgleich. Yannick Dubé sorgte aber direkt wieder für die Essener Führung, diese sollte jedoch nicht lange Bestand haben, Steve Brule glich ganze 41 Sekunden später für die Füchse aus. Mit einem unglaublichen Tor erzielte Yannick Dubé nach einer knappen halben Stunde wieder die Essener Führung als er den Puck am verdutzten Duisburger Keeper Rohde vorbei ins Tor schaufelte.

Curtis Sheptak machte es seinem Team dann ganz schwer, in der 33. Spielminute leistete sich der Defender einen Stockstich und kassierte eine fünf plus Spieldauerstrafe. Allerdings konnten die Fchse mit der fünfminütigen Überzahl nichts anfangen oder scheiterten am bestens aufgelegten ESC Goalie Couture. Erst sechs Sekunde vor Ende des Drittel nutzten die Duisburger eine weitere Essener Strafe zum erneuten Ausgleich. Ein wenig verflachte das Spiel im letzten Drittel, Chancen gab es eigentlich fast eher bei den Moskitos zu sehen doch Duisburg machte mit viel Mühe den Sack dann# doch noch zu. Mathieu Darche und Hugo Boisvert mit einem Empty Net Goal 15 Sekunden vor Ende der Begegnung entschieden letztendlich das Spiel für den DEL-Ligisten. Insgesamt sahen am Wochenende 9.539 Besucher einen sehr gelungenen Saisonauftakt im Lager der Stechmücken, der durchaus Lust auf mehr macht. Wenn sich das Team weiter in der Form präsentiert kann es in dieser Saison wieder richtig brennen am Essener Westbahnhof.

Tore: 0:1 (6:59) Robitaille (Teljukin, Boisvert) 1:1 (8:30) Gosdeck (Deleurme, Dubé) 2:1 (18:38) Vozar (Houde) 2:2 (21:28) Waginger (McNeil, Boisvert) 3:2 (22:47) Dubé (Guggemos, Deleurme) 3:3 (23:28) Brulé (Robitaille, Waginger) 4:3 (27:18) Dubé 4:4 (39:54) Kienass (McNeil) 4:5 (51:25) Darche (Magnussen, Brulé) 4:6 (59:45) Boisvert (Puhakka) - Strafen: Essen: 16 plus 5 plus Spieldauer Sheptak - Duisburg: 24 plus 10 Darche - Schiedsrichter: Breiter (Brodnicki, Dobber) - Zuschauer: 2.039 (uvo)

Moskitos verlieren äußerst unglücklich gegen Freezers


"Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu" diesen Spruch des einstigen Fußballspielers Jürgen Wegmann aus Essen hätten die Essener Moskitos heute auch anwenden können. 2.042 Zuschauer sahen einen 3:0 Sieg einer Hamburger Mannschaft am Essener Westbahnhof, der in dieser Höhe keinesfalls verdient war. Druckvoll aber auch ein kleines wenig unkoordiniert begannen die Essener und versuchten die Hamburger mit ihrem Topgoalie Rousson unter Druck zu setzen. Freezers Trainer Mike Schmidt zollte den Moskitos dann auch Respekt in der anschließenden Pressekonferenz "Die Moskitos haben heute mit sehr viel Herz gespielt, Gratulation an Tonis Mannschaft, sie haben uns das Leben heute verdammt schwer gemacht".

Aus dem nichts dann die Führung der Hansestädter, die Moskitos spielten Überzahl, ließen sich an der blauen Linie von Paul Manning und Alexander Barta überlaufen und Paul Manning überwand Essens Torhüter Couture unter zurhilfenahme von Curtis Sheptak zur Führung der Hanseaten. Doch jetzt drehten die Moskitos erst richtig auf und fuhren Angriff um Angriff auf das Tor von Boris Rousson doch entweder stand der Goalie oder ein Bein eines anderen Freezers im Weg und so ging es mit Rückstand der Stechmücken in die Kabine. Ähnlicher Verlauf auch im zweiten Drittel, die Moskitos drückten doch die Hamburger machten das Tor. Carsten Gosdeck und Hamburgs Alan Letang sitzen in der Kühlbox da erzielt Alexander Barta das zweite Tor für die Freezers. Einen Schuldigen hatten Moskitos Trainer Toni Krinner und viele der 2.042 Zuschauer in Hauptschiedsrichter Dimmers ausgemacht, der einige merkwürdige Entscheidungen ablieferte. Toni Krinner sagte in der Pressekonferenz dazu "Ich bin oft dafür belächelt worden aber heute konnte es jeder sehen was der pfeift, der Rousson wird hinter seinem Tor umgefahren da gibt es zwei Minuten gegen uns, der Couture wird hinter seinem Tor umgefahren da gibt es keine Strafe".

Der Moskitos Trainer gab sich allerdings auch als fairer Verlierer "Ich gratuliere Hamburg zum Sieg, sie haben halt die Tore geschossen und wir nicht, wir waren gleichwertig aber wir konnten den richtigen Druck nicht schaffen und so haben wir das Spiel verloren". In der Tat probierten die Moskitos es auch im letzten Drittel noch mal, doch ein Tor wollte einfach nicht gelingen und als Frank Appel nach einer Strafe gerade wieder auf dem Eis stand machte Alexander Barta mit seinem zweiten Treffer die endgültige Entscheidung perfekt. Ein Nachspiel am grünen Tisch dürfte das Pokalspiel allerdings noch haben, nach Meinung der Essener lag für den Hamburger Stürmer Martin Hinterstocker keine Spielberechtigung vor und die Moskitos legten Protest gegen die Wertung ein. Alles in allem brauchte aber keiner der 2.042 Zuschauer an diesem Abend sein kommen zu bereuen, ein gutes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften macht auf Essener Seite Lust auf den Ligastart.

Tore: 0:1 (07:08) Manning (Barta) 0:2 (29:30) Barta (Smazal) 0:3 (49:11) Barta (Smazal, Hommel) - Strafen: Essen 20 � Hamburg 12 - Zuschauer: 2.042 - Schiedsrichter: Dimmers (Krawinkel, Prudlo) (uvo)

Fehlstart perfekt!


Nach fünf Niederlagen und einem knappen Heimsieg gegen Aufsteiger München ist der Fehlstart der Essener Moskitos perfekt. Auch gegen die Steelers aus Bietigheim sahen die 1.812 Zuschauer am Essener Westbahnhof eine Niederlage, 1:3 (0:2 1:0 0:1) der heimischen Moskitos und es dürften endgültig unruhige Zeiten rund um die Stechmücken angebrochen sein. Sehr nervös begannen die Moskitos das Spiel und liefen bei den schnellen und routinierten Steelers ein ums andere Mal in die Falle, so auch beim 0:1 nach gut 2 Minuten als Axel Hackert und Dirk Wrobel einen Konter fuhren und Dirk Wrobel die Führung der Steelers erzielte. Ganze 10 Sekunden saß Vadim Finko in der elften Spielminute in der Kühlbox, da durfte der Verteidiger wieder aufs Eis denn Alexandre Jacques hatte in Überzahl zum 2:0 für die Bietigheimer getroffen. Hatten die treuen Fans "ihre" Stechmücken noch lauthals unterstützt so wurde es nach der 2:0 Führung sehr still in der Eissporthalle, und die mit dem Sonderzug angereisten Steelers Fans begannen die Oberhand zu gewinnen.

Etwas besser lief es für die Moskitos im zweiten Drittel, zwar begann die Mannschaft von Toni Krinner immer noch sehr nervös, aber über den Kampf kam die Mannschaft besser ins Spiel. Das Team welches neben Patrick Couture und Yannick Dubé auch auf Michael Müller und den an einer Knieverletzung laborierenden Kapitän Thomas Popiesch verzichten musste, nahm den Kampf an und als Markus Guggemos in der 26. Spielminute den Anschlusstreffer erzielte drohte das Spiel zu kippen. Jason Elliot im Steelers Tor geriet immer mehr unter Druck, nur der Ausgleich wollte nicht fallen, Steelers Trainer Ulli Liebsch sah seinen Erfolg gefährdet und zur Hälfte der Partie nahm der Coach erst mal eine Auszeit.

Ein wenig verpuffte die Moskitos Zwischenoffensive, ein Torerfolg wollte sich nicht mehr einstellen und im letzten Drittel spielten die Steelers trotz einiger Strafzeiten das Spiel dann wieder recht locker nach Hause. So markierte Bietigheims Petr Mares zehn Minuten vor Spielende die 3:1 Führung für die Steelers, die diese dann auch trotz einiger Aktivitäten im Lager der Moskitos mit nach Hause nahmen. Angesichts von nur einem Sieg in sechs Pflichtspielen dürfte es nun erst recht turbulente Tage rund um die Essener Moskitos geben.

Tore: 0:1 (2:35) Wrobel (Hackert) 0:2 (10:49) Jacques (Wrobel, Mares) 1:2 (25:37) Guggemos (Sheptak, Vozar) 1:3 (49:22) Schneider (Jacques, Bjornlie) - Strafen: Essen 14 plus 10 Appel - Steelers: 8 plus je 10 Bernhardt, Schlager - Schiedsrichter: Korb (Lehnertz, Reuter) - Zuschauer: 1.812

Schulterschluss zwischen Mannschaft, Trainer und Präsidium 


Pressemitteilung des ESC Moskitos Essen e.V. vom 4. Oktober 2005

Viele Gespräche fanden seit dem Auswärtsspiel in Schwenningen und dem Heimspiel gegen Bietigheim in den unterschiedlichsten Konstellationen statt. Am Montagabend trafen sich Präsidium, Trainer Toni Krinner und die Sprecher des Teams zu einem weiteren Meeting, das äußerst produktiv verlief, wie Präsident Thomas Schiemann berichtet: "Es hat eine sehr offene Aussprache zwischen Spielern, Trainer und Präsidium stattgefunden. Die Situation wurde eingehend analysiert. Die atmosphärischen und sachlichen Störungen wurden angesprochen und gelöst. Einvernehmlich wurde die weitere Vorgehensweise beschlossen. Die Spieler haben im weiteren Verlauf des Gesprächs aus eigenem Antrieb ganz eindeutig bekundet, dass sie keinen Zweifel haben, das Saisonziel Playoffs zu erreichen und dass sie diese Aufgabe gemeinsam mit Trainer Toni Krinner lösen wollen", fasst der Präsident das konstruktive Gespräch am gestrigen Abend zusammen. Eine weitere und wichtige Schlüsselrolle spielen die Fans und Anhänger der Moskitos, die am vergangenen Wochenende sehr aufgebracht waren "Wir wollen unsere Fans mit einbeziehen, ihre Meinung hören und uns mit ihnen austauschen. Aus diesem Grund laden wir am kommenden Donnerstag um 20:00 Uhr in die Skaterhalle in der Raumerstraße zu einem Gesprächsabend ein", so der Präsident weiter. Zur aktuellen Situation werden der Vorstand, Trainer Toni Krinner und als Vertreter der Mannschaft Kapitän Thomas Popiesch, Yanick Dubé, Luigi Calce, Jason Deleurme, Ben Storey und Eric Houde gemeinsam Stellung nehmen und die Fragen der Gesprächsrunde beantworten. -new-

Quelle: Moskitos Essen Pressemitteilung

Moskitos unterliegen Lausitzer Füchsen 


Sah man vor dem Spiel der Essener Moskitos gegen den Tabellenletzten aus der Lausitz fast ausschließlich erwartungsfrohe und lächelnde Gesichter unter den 1.553 Zuschauern am Essener Westbahnhof, so hatte sich die Gemütslage nach 60 Minuten komplett umgekehrt. Moskitos Trainer Toni Krinner befand die Summe der kleinen Fehler seiner Mannschaft für Schuld an der 4:5 (2:2, 0:2, 2:1) Heimniederlage gegen den Tabellenletzten und hofft weiter auf die Verletzten Popiesch und Dubé. Sicherheit hätte schon die erste Spielminute geben können, ganze 52 Sekunden waren gespielt da tankte sich Carsten Gosdeck durch, schob die Scheibe weiter zu Patrick Vozar und der überwand mit einem Bauerntrick ähnlichen Tor den Gästekeeper. Doch irgendwie fand die komplette Moskitos Truppe heute so rein gar nicht ins Spiel und als der Torschütze Vozar in der neunten Spielminute auf die Sünderbank musste nutze Ex-Moskito Mattias Wikström das zum Ausgleich. Die erneute Führung der Moskitos besorgte dann Topscorer Eric Houde persönlich, eine schöne Kombination über Markus Busch und Jason Deleurme nutzte der Stürmer und schoss ein. Als eigentlich schon alle fast in der Kabine waren dann wiederum der Ausgleich. Bully vor dem Essener Tor und irgendwie sah Moskitos Goalie Eric Raymond da nicht besonders gut aus denn plötzlich war die kleine Hartgummischeibe im Tor.

Statt Sicherheit agierten die Moskitos immer unsicherer und die Füchse kamen über den Kampf immer besser ins Spiele wie auch ihr Trainer Fred Carroll in der Pressekonferenz befand "Wir konnten hier nur versuchen dagegen zu halten und über den Kampf unsere Chance suchen, das ist uns heute mal gelungen". Begannen die Moskitos das erste Drittel mit einem frühen Tor so gelang den Lausitzern dieses im zweiten Drittel, 56 Sekunden brauchte Mattias Wikström um seine Farben in Führung zu bringen und wieder sah Moskitos Keeper Raymond nicht besonders glücklich aus. Und als Dirk Rohrbach bei einem schönen Konter Moskitos Keeper Eric Raymond zum dritten Mal an diesem Abend unglücklich aussehen ließ wurde es endgültig still in der Eissporthalle am Westbahnhof. Mit 2:4 schlichen die Moskitos in die letzte Drittelpause und Trainer Toni Krinner hoffte in der Pressekonferenz auf seine Verletzten "Bei uns gibt es leider im Moment nur Torgefahr von unserer ersten Sturmreihe, ich hoffe am Dienstag wieder auf Thoams Popiesch und Yannick Dubé damit wir vorne wieder gefährlicher werden", so der Coach.

Luigi Calce und Carsten Gosdeck drückten das Sünderbänklein, da schlug es an diesem Abend zum fünften Mal hinter Eric Raymond ein, Daryl Andrews hatte in Überzahl getroffen. Doch so ganz wollten sich die Essener dann doch nicht vorführen lassen und probierten es noch einmal, Marcel Juhasz und Markus Busch gelang tatsächlich noch der Anschlusstreffer doch auch wenn beide Trainer in der leicht hektischen Schlussphase noch eine Auszeit nahmen gingen die Punkte verdient in die Lausitz. 

Tore: 1:0 (0:52) Vozar (Gosdeck) 1:1 (8:19) Wikström (Müller, Sekera) 2:1 (15:48) Houde (Deleurme, Busch) 2:2 (18:53) Kreitl (Rohrbach, Kempf) 2:3 (20:56) Wikström (Sekera, Mücke) 2:4 (38:48) Rohrbach (Kempf, Kreitl) 2:5 (46:47) Andrews (Slavetinsky, Rochefort) 3:5 (48:22) Juhasz (Houde) 4:5 (53:41) Busch (Deleurme, Sheptak) - Strafen: Moskitos: 12 - Füchse: 16 - Zuschauer: 1.553 - Schiedsrichter: von de Fenn (Kissing, E. Schmidt) (uvo)

Straubing 5.12.2005 - Eine Fanfahrt nach Straubing


Samstag 5 Uhr in der Früh, der Wecker schellt, während ich wach werde, fällt mir wieder ein warum ich so früh aufstehe, an einem Samstag morgen, voller Begeisterung schmeiß ich die Bettdecke aus dem Bett und schwing mich unter die Dusche, Auswärtsspiel in Straubing. Um 8 Uhr steht Schwiegermama vor der Tür und läd uns ins Auto ein und auf geht´s Richtung Bahnhof, noch schnell nen Kaffee schlürfen, der die Lebensgeister endgültig weckt. Im Cafe läuft uns ein Moskito Fan zu, ne der hatte sich nicht verlaufen, der wollte nach Nürnberg, die spielen da wohl auch Eishockey, der weiß wohl was gut ist. Kurzer Hand nehmen wir den Reiseasylanten unter unsere Fittiche, er nimmt dankend an, wahrscheinlich hält er uns für bekloppt, weil wir zum Auswärtsspiel der Mücken fahren, aber er kann es geschickt verbergen und spendet eifrig für die Damenmannschaftskasse und bekommt im Gegenzug dafür von unserem Proviant etwas ab.

Um 9:10 Uhr setzt sich der ICE in Bewegung, mit nur 10 Min. Verspätung und um 9:30 Uhr flüchten die ersten Mitreisenden ans Ende des Abteils, dabei hatten wir noch nicht mal angefangen. Wie gut das es auch noch nette Leute gibt, nicht alle sind geflüchtet, ein netter Herr z.B. zwitscherte ordentlich mit, Wanderurlaub wollte er machen, ich hoffe mal er ist nicht vom Bahnhof gleich losgewandert.

Feucht fröhlich und gut gelaunt verbrachten wir eine schöne Anreise und wie geplant stürmten wir um 17 Uhr das verschneite Landgut Reisinger. Viel passierte nicht mehr an diesem Abend, wir waren wohl alle ziemlich müde und fielen gegen 22 Uhr geschlossen in unsre Betten und angewärmt vom Obstler merkte auch keiner das es ziemlich kalt war im Gästehaus, bis zum nächsten Morgen. Während die Frühaufsteher noch warmes Wasser zum Duschen hatten, hatten wir andren das Nachsehen, also ging es für uns ungewaschen in den wohlig warmen Frhstücksraum, außer Webmurkser Uwe, der hat doch tatsächlich kalt geduscht und wenn ich kalt sage, dann mein ich auch kalt, Respekt. Während wir uns mit bayrischen Spezialitäten den Bauch voll schlagen wird im Gästehaus fieberhaft an der Heizung gearbeitet und siehe da, nach dem Frühstück, konnte wieder geduscht werden und auch die Zimmertemperatur wurde langsam erträglich. Nachdem dann die Spätaufsteher noch geduscht hatten, ging es nach nebenan in die Kirche ein Fürbittengebet für unsre Moskitos sprechen, sogar Opferkerzen haben wir angezündet, na ja man kann es ja mal versuchen.....

Um 14 Uhr gings dann weiter im Programm, der Straubinger Christkindlmarkt durfte bewundert werden, dort angekommen stellten wir fest, wo sind Bärbel und Manni, saßen die etwa noch im Beichtstuhl fest? Ach nein, wir hatten sie nur vergessen, sie standen einsam und verlassen vorm Landgasthof, also schnell noch mal ein Taxi hingeschickt, zum Glück ist Straubing ein überschaubares Stätdchen. Vom Warten unterkühlt, wurde erstmal lecker Glühwein geschlürft und schon mal ein Restaurant ausgemacht, wo wir die Zeit bis zum Spiel überbrücken konnten, denn auch der Straubinger Christkindlmarkt war sehr überschaubar. Naja, das Restaurant war auch aus verschiedenen Gründen ein Reinfall, worüber ich allerdings schweigen werde.... Nach einem kurzen Abstecher ins Billys Coktailbar, kamen wir um 17:30 in der Eishalle an. Heiß aufs Eis machten sich unsre Jungs gerade warm und unsere Vorfreude aufs Spiel, in der Hoffnung auf Fortsetzung des am Freitag gezeigten Aufwärtstrend gelangte langsam zum Höhepunkt.

Wer jetzt einen Spielbericht erwartet, den muss ich leider enttäuschen, kein Kommentar, nur eins, Danke an den Torpfosten und Danke an die Straubinger Mannschaft, die mindestens 5 Gänge runtergeschaltet hat um uns 13 Essenern schlimmeres zu ersparen.

Nach dem Spiel durften wir noch erstaunt mit ansehen, wie eine Pizzalieferung am Essener Bus (das Wort Mannschaftsbus kommt mir irgendwie nicht über die Lippen) abgegeben wurde. Von uns hätten die Wasser und Brot gekriegt, höchstens..... Aber was solls, wir haben ja eh alle keine Ahnung. Während die Grünlilaträger sich kulinarischen Genüssen hingaben, mussten wir feststellen, das es unmöglich ist, für 13 Personen, an einem Sonntag Abend bei Glatteis in Straubing ein Taxi zu bekommen. Danke an unseren Gastwirt, der sich ins Auto geschwungen hat und uns gebeutelte Eishockeyfans mit seinem Lieferwagen abgeholt hat. 

Sogar was zu Essen haben uns seine Jungs noch gezaubert, Rumfort haben die das genannt, also alles was rumliegt muß fort, war aber sehr, sehr lecker. Nachdem wir noch ein paar Bierchen geschlürft haben, zogen wir uns zur Pyjamaparty in unser Gästehaus zurück. Dort ließen wir den Tag noch mal Revue passieren und kamen zu der Erkenntnis das es ein sehr schönes verlängertes Wochenende war mit einer etwa zweistündigen unschönen Unterbrechung und wir kommen wieder, soweit ist Deggendorf ja geografisch nicht von Straubing entfernt....

Quelle: NiMor für Treffpunkt Westbahnhof

Junioren - Derbysieg für die Moskitos


Es hatte alles was ein Derby braucht, verbissenen Kampf, Emotionen pur und gute Stimmung. Dabei war es nicht die erste Mannschaft der Essener Moskitos die am gestrigen Abend gegen Iserlohn spielte sondern die Juniorenmannschaft. So manch einer der 85 Zuschauer frotzelte angesichts der zuletzt eher mageren Leistungen der ersten Mannschaft gar "Willst du schöne Moskitospiele sehen musst du zu den Junioren oder Damen gehen". In der Tat entwickelte sich beim 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) Sieg der Moskitos Junioren gegen den Tabellenführer aus Iserlohn ein rassiges Kampfspiel welches mit allen Mitteln geführt wurde.

In den ersten Minuten wirkten die Moskitos noch ein wenig nervös doch gestützt auf ihren sehr starken Goalie Michael Gundlach kamen die Essener schnell besser ins Spiel, lediglich im Abschluss fehlte noch die letzte Konzentration. In der teilweise hart geführten Partie fiel vor allem Iserlohns Pierre Kracht durch einige ruppige Aktionen auf und als dieser Spieler für 10 Minuten, zwei seiner Kameraden ebenfalls für 2 Minuten, gleichzeitig aber nur ein Essener Spieler in der Kühlbox saßen, dann doch noch die verdiente Führung. Christian Vogel passte zu Benedikt Rangen, der bediente mustergültig Maris Kruminsch und der ließ mit einem platzierten Schuss in den Winkel Iserlohns Keeper Hendrik Sirringhaus keine Chance.

Im zweiten Drittel das gleiche Bild, die Moskitos hatten die Young Roosters im Griff und hätten den Sack zumachen müssen. Was aufs eigene Tor kam entschärfte Michael Gundlach doch vorne wollte die Scheibe trotz bester Chancen nicht rein. Bis zur 39.Spielminute, Iserlohns Marius Ketter kehrte gerade von der Sünderbank zurück da schickte Florian Hachmann Mitch Bruijsten auf die Reise, der setzte sich schön durch und es stand 2:0. Mit reichlich Wut im Bauch begannen die Roosters das letzte Drittel und ein zweifelhafter Treffer sollte noch mal für Spannung sorgen. Sehr aggressiv aber teilweise auch sehr ruppig zeigten die Iserlohner dass sie die Partie noch nicht aufgegeben hatten und als Roosters Kapitän Dennis Breker in der 51.Spielminute aus dem Gewühl den Anschlusstreffer erzielte, hätte die Partie noch mal kippen können. Mit vereinten Kräften und viel Engagement brachten die Junioren der Moskitos den verdienten Sieg aber über die Zeit und sind nun in der Tabelle den Iserlohnern auf der Spur. 

Tore: 1:0 (19:50) Maris Kruminsch (Rangen, Vogel) 2:0 (38:41) Bruijsten (Hachmann) 2:1 (50:55) Breker (Kracht, Wapnewski) - Strafen: Essen: 16 - Iserlohn: 24 plus je 10 Kracht und Brinker - Zuschauer: 85 (uvo)

Damen - Siegen kann man auch Auswärts - Fans in Feierlaune


Der zweite Derbysieg in einer Woche brachte den Moskitos Fans am gestrigen Abend eine Menge Spaß. Hatten bereits unter der Woche die Junioren unter dem Jubel der Fans den scheinbar übermächtigen Gegner aus dem Sauerland hoch verdient mit 2:1 besiegt, so legten die Damen der Essener Moskitos am gestrigen Abend nach. Vor 274!!! Zuschauern schlugen die Essenerinnen Herne auf eigenem Eis verdient mit 1:4 (1:2, 0:0, 0:2). Bereits unter der Woche hatte dieses Derby für Schlagzeilen gesorgt, als ein Sponsor der Herner 100 Liter Freibier gestiftet hatte und so Zuschauer in die Halle locken wollten. Bei der Euphorie die zur Zeit rund um die Essener Damenmannschaft herrscht ließen sich die Fans der Moskitos das nicht zweimal sagen und angeführt vom 1. Dameneishockeyfanclub Essen pilgerten etwa 150 gutgelaunte Fans mit "ihren Mädels" in die Gysenberghalle nach Herne. 

Mit einem Paukenschlag brachten die Moskitos Damen ihre friedlich feiernden Fans dann auch gleich zum Jubeln, Nina Gregorius schnappte sich in der 3. Spielminute die Scheibe und ließ Hernes Torfrau Ann Christin Riede keine Chance. In der Folgezeit entwickelte sich ein richtiges Derby mit allem was dazu gehört und mit allen fairen und auch manchmal unfairen Mitteln wurde gefightet. In der 8. Spielminute bedienten Nicole Windhorst und Martina Willems Hernes beste Spielerin Alina van der Kemp mit einem schönen Pass und gegen den platzierten Schuss war die Torfrau der Moskitos, Nadine "Granny" Dreyer machtlos. Die Hernerinnen, die lediglich mit 10 Feldspielerinnen, davon nur zwei Verteidigerinnen, angetreten waren hielten das Spiel sehr lange offen und kamen vor allem durch Alina van der Kemp immer wieder zu gefährlichen Aktionen. In der 17. Spielminute konnten die Moskitos aber wieder in Führung gehen, auf Vorarbeit von Almuth Bolesta und Nina Gregorius traf Stefanie Wehrel zur Pausenführung.

29 Sekunden waren im zweiten Abschnitt gespielt da brandete erneut Jubel unter den Essener Fans auf jedoch, wurde das Tor von den unsicher leitenden Unparteiischen nicht gegeben da es nach ihrer Ansicht mit dem Schlittschuh erzielt wurde. Der Rest des Drittels blieb torlos trotz bester Chancen, doch weder Herne noch die Mädels der Essener Moskitos brachten die kleine Hartgummischeibe im gegnerischen Gehäuse unter. Aufregung in der 34. Spielminute, Melanie Lente erhielt wegen eines Checks eine zwei Minuten Strafe wegen unkorrektem Körperangriff, damit war weder sie noch die mitgereisten Zuschauer einverstanden. Nach der anschließenden Diskussion verhängte der Schiedsrichter gar 10 Minuten plus Spieldauerstrafe und es flogen wegen dieser überzogenen Entscheidung aus dem Essener Fanblock Papierschnipsel auf die Zeitname und auch aufs Eis.

Den Hernerinnen konnte man im letzten Drittel anmerken dass sie nur mit kleinem Kader beim Spiel waren und so kontrollierten die Moskitos das Spiel und beschränkten sich auf Konter. Caroline Sauer nutze einen solchen in der 50. Spielminute zur endgültigen Entscheidung, auf Zuspiel von Nina Gregorius markierte sie das 1:3. Die manchmal etwas zu scheibenverliebte Almuth Bolesta erzielte dann 3 Sekunden vor dem Ende der Partie mit einem schönen Konter den 1:4 Endstand und nach drei Ehrenrunden durften die Mädels endlich unter der Dusche den zweiten Moskitos Derbysieg in einer Woche feiern. 

Tore: 0:1 (2:41) Gregorius 1:1 (7:14) van der Kemp (Willems, Windhorst) 1:2 (16:35) Wehrel (Gregorius, Bolesta) 1:3 (49:27) Sauer (Gregorius) 1:4 (59:57) Bolesta (Sauer, Reich) - Strafen: Herne: 30 Essen: 26 plus 10 plus Spieldauer Lente - Zuschauer: 274 - Schiedsrichter: A. Kassen, Thom (uvo)

Toni Krinner nicht mehr Trainer am Essener Westbahnhof


Wie die Essener Moskitos auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz am heutigen Dienstag bekannt gaben ist Trainer Toni Krinner nicht weiter an der Bande tätig. Krinner wechselt mit sofortiger Wirkung ins sportliche Management des Essener Zweitligisten. "Nach den ganzen Turbulenzen der vergangenen Wochen sind wir zum Handeln gezwungen gewesen", so Präsident Thomas Schiemann "wir möchten aber nicht ganz auf Tonis Dienste verzichten, er hat ja hervorragende Kontakte in der Szene und kann uns da sicher noch weiterhelfen", so der Präsident.

Für die Zeit bis ein neuer Trainer gefunden ist wird der bisherige Co-Trainer Toni Raubal das Training übernehmen und auch kommenden Freitag gegen Dresden an der Bande stehen. "Wir hoffen alle erst mal dass der Toni auch am kommenden Freitag die Unterstützung der Fans bekommt, auch wenn man jetzt keine Wunder erwarten kann", so Schiemann zu "ich kann nur an die Fans appellieren am Freitag hinter der Mannschaft zu stehen".

Damit haben die Moskitos der Mannschaft das letzte Alibi ihrer zuletzt lustlosen und destruktiven Spielweise genommen und Pressesprecher Bernd Werner macht es ganz deutlich "Wir werden das bei den nächsten Spielen ganz genau beobachten. Wenn 1-2 Spieler weiterhin meinen nur ihr Geld einfahren zu können ohne uns weiterzuhelfen wird es auch da Konsequenzen geben, das haben wir der Mannschaft ganz deutlich gesagt". Wann mit einer Neubesetzung des Trainerpostens zu rechnen ist, war zum heutigen Zeitpunkt noch völlig unklar, jedoch machten sowohl Toni Krinner wie auch Thomas Schiemann sehr deutlich dass sie weiterhin in irgendeiner Form zusammenarbeiten möchten. "Der Toni hat sehr gut mit jungen Spielern gearbeitet, Michi Wolf ist gerade ins Nationalteam berufen worden und der Toni hat gute Kontakte in der Szene", so der Präsident. Eine Entscheidung ist nun gefallen, nun sind allerdings vor allem die Mannschaft aber auch die Fans gefordert das Moskitos Schiff wieder auf Kurs zu bringen. 

Personalien am Westbahnhof


Was die Spielerdecke bei den Moskitos angeht wurde der befristete Vertrag mit Stürmer Michael Müller nicht verlängert. Die Moskitos hatten sich mehr von Müller erwartet, diese Erwatungen hat der Spieler nicht erfüllt und gehört bereits nicht mehr zum Kader. Schwieriger gestaltet sich das erwartete Comeback von Rob Busch. Eine erneute Untersuchung machte deutlich, dass eine weitere Operation am lädierten Knie nicht zu vermeiden ist, der Stürmer ist bereits unterwegs in seine Heimat. Im Moment ist völlig offen ob der symphatische Stürmer die Schlittschuhe an den berühmten Nagel hängen muss oder ob er vielleicht sogar in dieser Saison noch für die Moskitos auflaufen kann. Beendet ist die Saison dagegen jeweils für Matthias Wittman und Markus Guggemos. Wittmann ist bereits operiert und für Guggemos kommt eine Rückkehr in die Mannschaft frühestens im März in betracht. Heiss glühen auch zur Zeit die Drähte zwischen Duisburg und Essen "Wir versuchen mit den Duisburgern eine Förderlizenzregelung bei den Keepern hinzukriegen, es gibt aber noch einige Details zu besprechen", so Toni Krinner zum neusten Deal. (uvo)

Aus der Krise mit Pasanen?


Nicht die berühmten fünf Minuten vor zwölf, nein es ist bereits zwölf Uhr rund um den Essener Westbahnhof, und eigentlich hatten sich doch alle diese Saison sehr viel anders vorgestellt. Ein namhafter Kader konnte verpflichtet werden und wurde der Öffentlichkeit präsentiert, als Ziel wurde ein sicheres Erreichen der Play Offs ausgegeben, neue Fans und Sponsoren sollten gewonnen werden und der Vereinspräsident sprach gar mittelfristig von höheren Zielen. Es sollte also wieder richtig aufwärts gehen beim Essener Eishockey Zweitligisten doch nach mittlerweile 19 Meisterschaftsspielen sieht die Realität völlig anders aus. Zur Zeit gibt es so viele Krisenherde bei den Moskitos das die Verantwortlichen kaum damit nachkommen Entscheidungen zu treffen. Sportlich auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgefallen, zuletzt Lust- und Planlose Heimspiele liessen sogar die treusten Fans zum Teil abwandern. Die Suche nach einem neuen Trainer schien sich schwieriger aber vor allem langwieriger zu gestalten als zunächst angenommen. Der als Leistungsträger verpflichtete Verteidiger Ben Storey, suspendiert von Spiel- und Trainingsbetrieb, dazu eine Verletztenmisere die an die Substanz geht.

Doch auf der heutigen Pressekonferenz wurden weitere Personalentscheidungen bekannt gegeben. Zumindest auf der vakanten und wichitgen Position des Trainers konnten die Moskitos heute endlich Vollzug vermelden. Neuer Mann an der Bande der Stechmücken ist ab sofort der ehemalige Co-Trainer der Hannover Scorpions, Jari Pasanen. Pasanen war der Wunschkandidat der Moskitos, und die Essener mussten "ihren Mann" sowohl aus seinem laufenden Vertrag in Hannover loseisen sowie gegen die Schwenninger Wild Wings bestehen, die ebenfalls Interesse an dem Finnen hatten. Noch aus gemeinsamen Oberliga Zeiten ist Pasanen ein guter alter Bekannter, als er sehr erfolgreich die Schweinfurter Mannschaft trainierte und sich dabei unter anderem mit den Moskitos heftige Duelle lieferte. Zuletzt war der 41-jährige Finne beim DEL Team Hannover Scorpions als Co-Trainer aktiv. Pasanen leitete bereits heute das Training der ersten Mannschaft und wird auch weiterhin mit Co-Trainer Toni Raubal zusammenarbeiten. Nach seinen ersten Eindrücken sieht Jari Pasanen gute Chancen die zuletzt teilweise kopflose Mannschaft wieder auf einen besseren Weg zu führen. Treffpunkt Westbahnhof wünscht Jari Pasanen viel Glück und alles Gute für seine Tätigkeit in Essen.

Eine weitere Personalentscheidung dürfte ebenfalls gefallen sein, Patrick Koslow, Keeper bei den Duisburger Füchsen wird sich vermutlich nicht den Essenern anschließen. Die Essener hatten mit den Duisburger Nachbarn eine Förderlizenzregelung angestrebt um den teilweise in der Kritik stehenden Keeper Eric Raymond zu entlasten. Nachdem allerdings Krefelds Nationaltorhüter Robert Müller einen Dreijahres Vertrag bei den Mannheimer Adlern unterschrieben hat, zieht es Patrick Koslow möglicherweise eher in die Seidenstadt.

Schwere Aufgaben warten am kommenden Wochenende gleich auf den neuen Trainer und seine Mannschaft. Am kommenden Freitag müssen die Moskitos in Regensburg (20:00 Uhr, Donau Arena) bei den dortigen Eisbären antreten. Der aktuelle Tabellenvierte gehört so ziemlich zum stärksten was die Liga derzeit zu bieten hat. Vor allem Offensiv ist das Kühnhackl Team sehr stark so dass auf die ohnehin dezimierte Moskitos Abwehr wieder Schwerstarbeit zukommen dürfte. Mit Martin Ancicka haben die Eisbären zu ihrer starken Offensive auch noch einen Defender der weiß wo des Gegners Tor steht.

Familientag am Essener Westbahnhof: Die Geno Volksbank Essen sponsert am kommenden Sonntag (16:30 Uhr - Eissporthalle am Westbahnhof) das Spiel der Moskitos gegen die Tölzer Löwen. Alle Jugendlichen bis 17 Jahren haben gegen Vorlage des Personalausweis freien Eintritt. Sportlich gesehen ist das Match gegen die Tölzer allerdings eine Prüfung der besonderen Art, in der vergangenen Saison gelang den Moskitos in sechs Spielen gerade ein Sieg gegen Bad Tölz und die Löwen entwickelten sich so ein wenig zu einem Angstgegner der Essener. Familientag, die Neugier auf den neuen Trainer, Adventsstimmung, möglicherweise werden doch etliche Zuschauer am Sonntag in die Eishalle pilgern um dem neuen Trainer an seiner neuen Wirkungsstätte einen würdigen Empfang zu bereiten und vielleicht am Ende wieder einen Heimsieg zu bejubeln. (uvo)

Mika Puhakka neu am Westbahnhof


Schon seid geraumer Zeit brodelt rund um den Essener Westbahnhof die Gerüchteküche. Die Verantwortlichen sind wegen der sportlichen Misere auf der Suche nach Verstärkungen und nachdem der Reviernachbar es bereits bestätigt hatte meldete am heutigen Donnerstag auch Moskitos Trainer Jari Pasanen Vollzug. Von den Füchsen aus Duisburg wird der gebürtige Finne Mika Puhakka zum Schlusslicht der zweiten Liga wechseln. Mika spielt mit deutschen Pass und gilt als absoluter Teamplayer mit gutem Auge für den Nebenmann. In seiner Zeit bei den Duisburger Füchsen avancierte der in Imatra/Finnland geborene Stürmer sehr schnell zum Publikumsliebling.

Mika Puhakka wurde am 01.03.1976 geboren, der Linksschütze bringt bei einer Größe von 1,72 m ein Gewicht von 80 kg auf die Waage. Kettera Imatra, Ilves Tampere, Team Finland, HPK Hämeenlinna, FPS Fossa, Hermes Kokkola und Lukko Rauma waren die Stationen in der Heimat des Stürmers. Seit der Saison 1997/98 ist Puhakka in Deutschland und hat für folgende Vereine in erster, zweiter und Oberliga gespielt: EC Bad Nauheim, SC Riessersee, ERC Hassfurt, ESV Kaufbeuren und EV Duisburg. Treffpunkt Westbahnhof heisst Mika Puhakka herzlich Willkommen am Westbahnhof und wünscht ihm eine erfolgreiche und tolle Zeit. (uvo)

Junioren - Junioren buchen Playoff Fahrkarte!


Auf Grund der Tatsache dass die Jugendabteilungen der Moskitos in dieser Saison sehr erfolgreich spielen (die Jugendmannschaft hat bereits die Play Offs erreicht, den Damen fehlt noch ein Punkt zur Meisterschaft und damit zum Durchmarsch) wollten sich auch die Junioren der Moskitos heute nicht die Blösse geben. Mit einem Klassespiel gegen den ehemaligen Tabellenführer aus Kassel machten die Moskitos heute vor 75 Zuschauern mit 10:3 (4:0 5:1 1:2) alles klar und zogen in die Play Offs gegen die Südligisten Bietigheim und Peiting ein, der zweite Nordligist wird sich noch zwischen Crimmitschau und Kassel entscheiden. Nachdem die Essener Junioren noch am Freitag eine 6:3 Führung in Düsseldorf abgegeben hatten und mit 7:6 nach Penalty verloren, außerdem das Spiel heute unter Verbandsaufsicht von Josef Kompalla stand, wurde von vielen vor dem Spiel ein verkrampftes Spiel befürchtet. Zu Anfang der Begegnung war es auch die erwartet verkrampfte Partie, denn auch die Jungs aus Kassel wollten und mussten in Essen gewinnen um eine sichere Chance auf die Play Offs zu erhalten.

Tim Pietzko war es dann leid, eine Hereingabe von Kapitän Jan-Milan Kalka versenkte der Stürmer am langen Eck stehend. Nicht ganz eine Minute später dann die beruhigende 2:0 Führung, Arturs Kruminsch zu Dominik Scharfenort und dessen Abfälscher rutschte ins Kasseler Tor. Tim Pietzko mit seinem zweiten Treffer und Arturs Kruminsch mit einem tollen Schuss in den linken Winkel erhöhten bis zur ersten Pause auf einen beruhigenden 4:0 Vorsprung. Und im zweiten Drittel sollte das muntere Scheibenschießen auf Kassels Goalie Adam Ondraschek weitergehen. Fast im Minutentakt schossen die Essener Kassel Anfang des zweiten Drittels ab, Jan Werner in der 23. Minute, Remo Speijers in der 24. und wieder Arturs Kruminsch in der 28. Spielminute sorgten mittlerweile für eine kleine Demütigung des ehemaligen Spitzenreiters. Man muss Kassel allerdings auch zugute halten dass sie lediglich mit 12 Feldspielern am Westbahnhof angereist waren und mit zunehmender Spieldauer die Kräfte schwanden. Auch die Gangart wurde ruppiger und als erste holten sich Kassels Alexander Roth und Kapitän Stefan Heinrich je eine zehn Minuten Strafe ab. Wer allerdings glaubt die Moskitos waren heute bei ihrem Kantersieg auf Strafzeiten des Gegners angewiesen, alleine drei der 10 Moskitos Treffer fielen bei eigener Unterzahl. Maris Kruminsch besorgte dann noch Treffer acht und neun im zweiten Drittel und der Sekt konnte kaltgestellt werden.

Unter den Augen eines schmunzelnden Yannick Dubé der mit der ersten Mannschaft auf der Tribüne auf die Abreise zum Spiel in Bremerhaven wartete, versuchte Arturs sogar noch den "Bauerntrick spezial" leider gelang er diesmal nicht. Im letzten Spielabschnitt beschränkten sich die Moskitos noch darauf das Spiel zu kontrollieren, die Kasseler erzielten noch zwei Treffer, den Moskitos gelang noch ein Tor durch Tim Pietzko, Kassels Tim Andreas durfte, nachdem er eine vergleichsweise kleine Strafe wegen Halten bekam, aber nicht aufhören konnte zu diskutieren noch duschen gehen. Und Maris Kruminsch kassierte auch noch zwei 10 Minuten Strafen was bedeutete dass der Stürmer bereist vier Minuten vor Ende des Spiels das Eis verlassen durfte. Für diesen Sonntagmorgen war das aber nicht mehr wichtig, nach Spielschluss floss der Sekt auf der Eisfläche am Essener Westbahnhof.

Tore: 1:0 (9:52) Pietzko (Kalka) 2:0 (10:45) Scharfenort (Arturs Kruminsch) 3:0 (17:08) Pietzko (Werner, Bruijsten) 4:0 (18:32) Arturs Kruminsch (Maris Kruminsch) 5:0 (22:06) Werner (Pietzko) 6:0 (23:56) Speijers (Senzek) 7:0 (27:03) Arturs Kruminsch 8:0 (35:17) Maris Kruminsch (Arturs Kruminsch) 8:1 (35:41) Haaf (Kalb) 9:1 (35:53) Maris Kruminsch (Scharfenort) 9:2 (41:28) Reschetnikow 10:2 (45:21) Pietzko (Arturs Kruminsch, Baumgartner) 10:3 (58:47) Reschetnikow - Strafen: Essen: 22 plus 10 plus 20 Maris Kruminsch - Kassel: 22 plus je 10 Roth, Heinrich, Andreas plus Spieldauerstrafe Andreas - Zuschauer: 75 (uvo)

Moskito-Gesellschaft nimmt Arbeit auf


Am vergangenen Dienstag wurde die Moskitos Eishockey GmbH & Co.KG gegründet. 28 Gesellschafter und Kommanditisten sind Träger der Gesellschaft, die sich ausschließlich im Bereich des Profi-Eishockey engagieren wird. Hierbei handelt es sich um Geschäftsleute und Firmen, die mit den Moskitos verbunden sind. Mit dem Stammverein, dem ESC Moskitos Essen ist die Gesellschaft vertraglich verbunden. Damit wird der Verein sich auf seine sehr erfolgreiche Nachwuchsarbeit sowie auf die ebenfalls national und international erfolgreiche Abteilung Inlineskaterhockey und auf Damen-/Mädcheneishockey konzentrieren.

Bereits auf der Jahreshauptversammlung im letzten Jahr hatte Vereinsvorsitzender Thomas Schiemann angekündigt, dass diese Vermarktungs- und Betreibergesellschaft gegründet werden sollte. Zudem hatte Schiemann darauf hingewiesen, dass er im Frühjahr als Vorsitzender der Moskitos ausscheiden werde. 

Die Gesellschaft wählte Thomas Schiemann und Bernd Werner, der ja die Abteilung Jugend der Moskitos leitet und derzeit Vizepräsident der Moskitos ist, zu Gesellschaftssprechern. Schiemann und Werner werden die Gesellschaft gegenüber der Öffentlichkeit präsentieren. Geschäftsführer der Gesellschaft ist Bernd Piel, der einer der Mitbegründer des Vereins ESC Moskitos ist. Zu Beiräten wurden Herbert Riehn, Norbert Knebel und Stefan Meier bestimmt.

Ziele der Gesellschaft sind: Die Moskitos mittelfristig in die Deutsche Eishockey Liga zurückzuführen, die Verbindlichkeiten des Vereins mittelfristig abzubauen und sich mit dem Aus- und Umbau der Eissporthalle zu befassen. Weitere Gesellschafter bzw. Kommanditisten werden in den nächsten Tagen aufgenommen. Hierzu sagt Gesellschaftssprecher Thomas Schiemann: "Wir haben von Anfang an erklärt, das die Gesellschaft einem breitem Kreis offen stehen soll. Mit einer Mindesteinlage von 2.500 Euro wollen wir auf Sicht einen festen Stamm von 50 Personen/Firmen als Gesellschafter /Kommanditisten haben. Besonders erfreulich ist, dass auch viele Interessenten beigetreten sind, die sich bisher überhaupt noch nicht im Essener Eishockey engagiert haben". Moskitos Essen Pressemitteilung

Damen - Rosen für die All Stars aber den Erfolg halten die Moskitos Damen

Eine ganze, erfolgreiche Saison drohte in den letzten Tagen irgendwie zu platzen, doch mit einem Engagement was seinesgleichen sucht verwandelten die Macher der Moskitos Damen und deren Fanclub das ins Wasser gefallene Spiel gegen Herne in einen Event der besonderen Art. Seit Monaten wurde für dieses Spiel geplant, Presse, Verband und Fans wurden umworben um einen neuen Zuschauerrekord beim Dameneishockey aufzustellen, kurz vor der Zielgeraden konnte der planmäßige Derbygegner Herne allerdings keine spielfähige Mannschaft stellen und so drohte das hohe Ziel in einem Fiasko zu enden. Damit wollten sich die Verantwortlichen am Westbahnhof allerdings nicht zufrieden geben und setzten alle Hebel in Bewegung um zumindest den Rekord zu ermöglichen und ein Spiel stattfinden zu lassen. Eine beispiellose Hilfswelle rollte durch "Dameneishockeydeutschland" und nachdem Ligenleiter Markus Schweers nach einem tollen Rahmenprogramm den Moskitos Damen den Meisterpokal übergeben hatte wurde es turbulent auf dem Eis.

Die Moskitos hatten Not und bedanken sich bei Damen Eishockey Größen wie zum Beispiel Sylvia Schneegans und Sandra Gallittu, beides Urgesteine des Dameneishockeys die spontan und mit viel Spaß an diesem Event teilnahmen. Aber auch allen anderen gebührt der Dank, es ist nicht selbstverständlich dass sich spontan und kurzfristig so viele Spielerinnen zu so einem Spektakel bereit erklären.

Die Kulisse von 1.011 "nicht zahlenden Zuschauern" war für beide Teams schon anders als sonst und so taten sich beide Teams im ersten Drittel auch recht schwer. Das 'Dreamteam' des Abends auf Seiten der Moskitos sorgte für die Essener Führung. Nina Gregorius auf Vorlage von Caroline Sauer, die beiden waren heute für die Hälfte der zehn Tore verantwortlich. Sandra Gallittu glich allerdings kurz darauf für die All Stars aus und mit der Pausensirene überwand Sheena Wagaman die Essener Goaline 'Granny' Dreyer zum zweiten Mal. Die All Stars wollten sicherlich den Moskitos die erste Niederlage seit September 2004 beibringen. Chancen hatten die Moskitos auch im ersten Drittel schon reichlich, genutzt haben sie diese dann im Mittelabschnitt. Acht Tore in nur einem Spieldrittel hatten die meisten der 1011 Zuschauer lange nicht gesehen und teilweise spielten sich die Moskitos jetzt in einen Rausch. Zwischen der 21. und 34. Spielminute klingelte es teilweise im Minutentakt hinter der bemitleidenswerten Kim Behmenburg im Tor der All Stars. Zunächst schlug wieder das Moskitos Damen Dreamteam zu, Pass von Caro Sauer und Nina Gregorius zum erneuten Ausgleich. Ab der 25. Minute löste Nellie Lente dann das Dreamteam ein klein wenig ab und erzielte in der Folge zwei Treffer und drei Assists. Zunächst ein schöner Pass zu Dani Wiegel und die netzt zum 3:2 ein. Ganze sechs Sekunden saß Petra Schicks in der Kühlbox, da durfte sie bereits wieder aufs Eis, Nellie Lente schiebt zu Nadine Hoitz und deren trockener Schuss zappelt zum 4:2 im Netz. Es sollte noch besser kommen, Nadine Morbach und Yvi Reich hießen die Assistenten, das 5:2 in der 30. Spielminute durch Nellie Lente und der Zeiger war gerade 14 Sekunde weiter gerutscht da war es Kapitän Yvi Reich die zum 6:2 einschoss.

Das 6:3 durch Sandra Gallittu konnte da den friedlich feiernden Fans den Spaß nicht mehr verderben, sie feierten lautstark 'ihre Heldinnen'. Nina Gregorius und Nellie Lente erhöhten noch in diesem Drittel auf 8:3 und als dann noch die Kunde vom 2:1 Sieg der ersten Mannschaft in Bad Tölz die Runde machte gab es kein halten mehr. Auf den Rängen wurde bereits gefeiert was das Zeug hielt, nur auf dem Eis galt es noch 20 Minuten zu absolvieren. Im letzten Drittel schlug dann wieder das Dreamteam der Essener zu, zunächst Nina Gregorius mit ihrem vierten Treffer, Zuspiel Caro Sauer und dann kam auch Caro Sauer noch zu ihrem Tor, Vorlage natürlich von Nina Gregorius. Caro Sauer scheiterte noch mit einem Penalty an Kim Behmenburg und Petra Schicks erzielte dann noch ein Tor für die All Stars und am Ende bedankte sich die ganze Halle bei den Spielerinnen aus Brackwede, Solingen, Bergkamen und Düsseldorf. Mit einer Rose und viel Applaus wurden die Spielerinnen verabschiedet. Die Moskitos feierten noch Meisterschaft und Sieg mit ihren Fans und alle waren sich am Ende einig, das war beste Werbung für den Dameneishockeysport und für die Essener Moskitos. Zwar ist der Rekordversuch nicht ganz geglückt aber die meisten der 1011 Zuschauer werden wiederkommen.

Tore: 1:0 (8:23) Gregorius (C. Sauer) 1:1 (9:50) Gallittu 1:2 (20:00) Wagaman (Schneegans, Wagner) 2:2 (21:32) 3:2 (24:22) Wiegel (Lente) 4:2 (25:20) Hoitz (Lente) 5:2 (29:45) Lente (Reich, Morbach) 6:2 (29:59) Reich (Hoitz, Lente) 6:3 (30:28) Gallittu (Döbbe) 7:3 (32:51) Gregorius (Kuriata) 8:3 (33:55) Lente 9:3 (48:37) Gregorius (C. Sauer) 10:3 (51:45) C. Sauer (Gregorius) 10:4 (53:49) Schicks (Gallittu) - bes. Vorkommnisse: 55:50 C. Sauer scheitert mit Penalty an Kim Behmenburg - Strafen: Moskitos: 12 All Stars: 10 - Zuschauer: 1.011 (uvo)

Moskitos melden sich zurück im Abstiegskampf


Zwar spiegelt das 4:2 (2:0 2:1 0:1) Endergebnis der Moskitos gegen harmlose Freiburger Wölfe nicht ganz das Spielgeschehen wieder, jedoch sahen die 1063 Zuschauer am Essener Westbahnhof einen verdienten Sieg der heimischen Moskitos, die sich damit vor dem letzten Wochenende im Abstiegskampf zurückmeldeten. Die Wölfe begannen mit Lukas Smolka im Tor, nach einer Minute und 20 Sekunden war für den Keeper der Arbeitstag aber bereits gelaufen, es stand bereits 2:0 für die Moskitos. Nie war er so wertvoll wie heute, diesen alten Werbeslogan kann man im Moment wohl getrost auf Moskitos Co-Trainer Toni Raubal anwenden, vierzig Sekunden waren gespielt als Raubal von der blauen Linie einfach mal abzog und die Scheibe schlug hinter Lukas Smolka ein, im vierten Spiel der zweite Treffer des Verteidigers. Und als Carsten Gosdeck nach 80 Sekunden zum zweiten Mal ins Freiburger Tor traf war der Arbeitstag von Lukas Smolka beendet, Christian Bronsard übernahm. Moskitos Trainer Jari Pasanen zollte seiner Mannschaft heute auch ein Lob: "Wir waren schon in München die bessere Mannschaft aber haben leider nichts zählbares mitgenommen, heute hätten wir sieben, acht oder noch mehr Tore machen müssen", so der Coach in der Pressekonferenz "wir sind es aber scheinbar nicht gewohnt zuhause so klar besser zu sein". 

In der Tat hatten die Moskitos noch im ersten Abschnitt einige gute Möglichkeiten, scheiterten aber immer wieder daran dass man es zu kompliziert spielen wollte. Wie schon das erste Drittel begann auch das zweite Drittel mit einem Paukenschlag, der zuletzt oft gescholtene Yannick Dubé zeigte wieder einmal warum am Anfang der Saison so viel Hoffnung in ihn gesetzt worden war. Gut eine Minute war das Drittel alt, da zeigte der Stürmer wieder seinen Trick und Christian Bronsard im Freiburger Tor schien davon noch nichts gehört zu haben. Hinter dem Freiburger Gehäuse legte der kleine Kanadier sich die Scheibe auf die Schaufel und versenkte die kleine Hartgummischeibe in den Winkel. So langsam machte sich im Lager der Moskitos auch bei den ärgsten Pessimisten wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt breit, zumal die Kunde aus Bad Tölz die Runde machte, hier führte der EHC München zwischenzeitlich mit 3:0. Immer wenn die Moskitos heute einfach spielten war es gefährlich, so zog Frank Appel in der 28. Spielminute einfach mal ab, und es stand 4:0 für die Essener. 

Zwar kamen auch die Wölfe noch zu zwei Treffern aber wer auswärts eine zweimalige 5:3 Überzahl nicht nutzen kann, der hat es auch schwer zählbares mitzunehmen. Ein wenig Hoffnung hatten die Wölfe noch als Michal Bartosch dreieinhalb Minuten vor dem Ende das 4:2 erzielen konnte. Freiburgs Trainer Tomas Dolak nahm noch eine Auszeit, doch die Moskitos gaben das Spiel nicht mehr aus der Hand. 40 Sekunden vor Schluss hätte Mika Puhakka dann alles klar machen können, der Stürmer war auf dem Weg zu einem Empty net Goal, wurde jedoch derart behindert dass Hauptschiedsrichter von de Fenn zu Recht auf Penalty entschied. Leider scheiterte Mika Puhakka hier an Freiburgs Goalie Bronsard. Nun kommt es am kommenden Freitag in der Essener Eissporthalle zu einem echten Abstiegsknaller wenn die Moskitos gegen die punktgleichen Tölzer Löwen antreten müssen. Dem Verlierer der Partie dürfte die Oberliga winken, der Gewinner wird wohl in der zweiten Bundesliga bleiben und Moskitos Trainer Jari Pasanen warb auf der heutigen Pressekonferenz bereits um Unterstützung: "Die Fans waren heute auch gut, aber nächsten Freitag brauchen wir jede Unterstützung die wir kriegen können".

Tore: 1:0 (0:40) Toni Raubal (David, Dubé) 2:0 (1:20) Gosdeck (Vozar, Appel) 3:0 (21:09) Dubé (Busch, Toni Raubal) 4:0 (27:28) Appel (Calce, Vozar) 4:1 (34:05) St. Croix (Bartosch, Schr�der) 4:2 (56:29) Bartosch (R. Smith, Schmerda) - Strafen: Essen: 16 - Freiburg: 14 plus 10 Schmerda - Zuschauer: 1.063 - Schiedsrichter: von de Fenn (Böhmländer, Merkel) - bes. Vorkommnisse: Puhakka scheitert mit Penalty an Bronsard. (uvo)

Essener Moskitos sind der Oberliga entronnen.


Auf der Anzeigetafel standen 56:26 gespielte Minuten, da verwandelte einer der sicher in dieser Saison nicht zu den Stars gehört hatte die Eissporthalle am Essener Westbahnhof in ein Tollhaus. Es war eben wieder Zeit für Helden am Westbahnhof und vor 2.204 Zuschauern erzielte Thomas Richter, eher sozusagen als Ergänzungsspieler geholt den 4:3 (1:0 1:2 2:1) Siegtreffer für die Hausherren, die damit auch kommende Saison in der zweiten Bundesliga bleiben. Die Partie begann mit 10-minütiger Verspätung da beim Warmmachen der Mannschaften eine Scheibe der Bande zu Bruch ging die zunächst repariert werden musste. Der Tölzer Trainer Axel Kammerer, in der Pressekonferenz sichtlich angefressen meinte dann auch "In Essen scheint alles später zu sein, das Spiel, die Pressekonferenz", worauf ihn Sprecher Carsten Arndt nach der Pressekonferenz mit den Worten verabschiedete "Wir wollen sie ja nicht aufhalten auf Ihrem Weg in die Oberliga".

Nachdem das Spiel begonnen hatte sahen die Zuschauer im ersten Drittel ein schnelles Spiel bei dem die Essener die besseren Chancen hatten. Mark Cavallin hatte reichlich zu tun aber entweder zielten die Essener Stürmer zu ungenau oder der Tölzer Keeper brachte sie Scheibe selbst unter Kontrolle. En Verteidiger war es dann der das erste Tor erzielte, Curtis Sheptak wurde von Luigi Calce bedient, kurvte vors Tor und schlenzte die Scheibe links an Cavallin vorbei ins Tor. Mit dieser knappen Führung ging es in die erste Pause und wie Moskitos Trainer Jari Pasanen es vorhergesagt hatte entwickelte sich die Partie zu einer engen Angelegenheit. Die 'Buam' wie sie im heimischen Tölz genannt werden meldeten sich nach einer Minute im zweiten Drittel zurück, Benjamin Hecker erwischte Daniar Dshunussow eiskalt und der junge Essener Keeper sah bei dem Treffer nicht gut aus. überhaupt wurden die Moskitos schlampiger und ließen nach, Tölz legte zu und wurde auch ruppiger. Als die 'Buam' jedoch endgültig die Oberhand zu gewinnen drohten war es wieder 'Mister Bauerntrick spezial' Yannick Dubé. Von rechts zog der Stürmer hinter das Tölzer Tor, fand keine Anspielstation, legte sich die kleine schwarze Scheibe auf die Schaufel und mit dieser dem Tölzer Keeper unten neben den Pfosten ins Netz.

Entscheidend konnten sich die Moskitos allerdings nicht absetzen und wie aus dem Nichts dann der erneute Ausgleich. Troy Bigam ließ Dshunussow zum zweiten Mal an diesem Abend nicht gut aussehen und erzielte mit einem Schuss unter die Latte das zweite Tölzer Tor. Belauert haben sich beide Teams anschließend und es waren noch genau 8:40 zu spielen, da stürzte Duane Harmer ganz Eishockey Essen ins Tal der Tränen. Die meisten Zuschauer glaubten nach dem 2:3 Rückstand nicht mehr daran das Spiel gewinnen zu können und damit den Klassenerhalt perfekt zu machen. Der Essener Matchwinner stand allerdings dann in Reihen der Tölzer, Routinier Peter Gulda leistete sich zunächst eine Behinderung, bei angezeigter Strafe einen unkorrekter Körperangriff und regte sich dann noch auch. Hauptschiedsrichter Schütz gab 2 + 2 + 10 Strafminuten und wenn das Überzahlspiel der Moskitos oft nicht funktionierte, diesmal klappte es. Zunächst Jason Deleurme mit dem Ausgleich, und dann eben dieser junge Spieler, Thomas Richter, der nur als Ergänzungsspieler kam und dann zum Helden wurde. Angetreten waren die Moskitos um oben mitzumischen, der Klassenerhalt dürfte allerdings nach dieser Saison so wichtig einzustufen zu sein wie lange nichts mehr und so ausgelassen feierten dann nach dem Spiel auch alle. Jari Pasanen, der alte und neue Essener Trainer war überglücklich dass sein Team mal nicht eingebrochen war, sondern zurückgekommen war und Spieler, Fans und Offizielle feierten noch lange einen Erfolg, der so nie gewollt war.

Tore: 1:0 (15:27) Sheptak (Calce, Vozar) 1:1 (21:21) Hecker 2:1 (31:16) Dubé 2:2 (37:17) Bigam 2:3 (51:20) Harmer (Bigam, Borzeki) 3:3 (54:28) Deleurme (Gosdeck, Houde) 4:3 (56:26) Richter (Houde, Busch) - Strafen: Essen: 16 - Tölz: 18 plus 10 Gulda plus Spieldauerstrafe Co-Trainer - Zuschauer: 2.204 - Schiedsrichter: Schütz (Dombrowski, Winnekens) (uvo)

Gelungenes Abschlussturnier nach einer erfolgreichen Saison


Viel Spaß und ein schöner Abend miteinander, das stand beim von der Faninitiative Westbahnhof organisierten Abschlussturnier am Abend des Gründonnerstag im Vordergrund. So spielten ab 20:00 Uhr eine Auswahl der äußerst erfolgreichen Jugend- und Juniorenmannschaft der Essener Moskitos, die fast komplette Aufsteigermannschaft der Moskitos Damen. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld durch eine Auswahlmannschaft der Fans der Moskitos sowie eine Auswahl von Prominenten. Vor der stattlichen Zahl von 543 Zuschauern standen der Spaß und ein geselliger Abend zum Abschluss einer langen Saison im Vordergrund. Ein bisschen war es vielleicht doch die körperliche überlegenheit und das Prestige, in Spiel eins ließen die Jugend/Junioren Spieler dem Meister der zweiten Damen Bundesliga keine Chance. Fast im Minutentakt fielen teilweise die Tore gegen die aufopferungsvoll kämpfende 'Granny' Dreyer im Tor der Moskitos Damen. Lockerer ging es da schon in Spiel zwei zu, zwar zeigten Carsten Gosdeck, Luigi Calce und Co dass sie es können, die Tribüne forderte jedoch ein Tor des stark spielenden Fanauswahlstürmers 'Patti' Hammelmann. Ein Pfostenschuss und ein Lattenknaller, das war jedoch die ganze Ausbeute des Stürmers und so ging das Spiel mit 0:1 verloren. Raphael 'Raphi' Jedamzik überwand mit einem trockenen Schuss Sebastian 'Buzzy, the Wall' Lenz im Tor der Fanauswahl.

Highlight eines schönen, lockeren Abends war aber Spiel vier, die Jugend/Juniorenauswahl gegen die Fanauswahl. 'Willi' Vogel und Juri Kasarin konnten ihr Team in Führung schießen, die Fanauswahl fightete jedoch zurück und in der 5. Spielminute hatte die Tribüne den ersten Helden des Abends. Vehement gefordert, bediente Alex mustergültig Patti und der ließ Sascha Rogozza im Tor der Jugend/Junioren keine Chance. Zwar erhöhte Benedikt Rangen in der neunten Spielminute auf 3:1 die Fanauswahl gab aber nicht auf. Nur 19 Sekunden später erzielte 'Olli' Meyer den erneuten Anschlusstreffer für das von Klaus Lux trainierte Team und als Hauptschiedsrichter Prodajewitsch eine Sekunde vor Ende der Begegnung die Arme vor dem Kopf kreuzte lag die Sensation in der Luft. Penalty für die Fanauswahl und der kleine, wieselflinke Mika, the Tiger hatte die Chance zum Ausgleich. Der Stürmer mit der Nummer 8 lief unwiderstehlich auf das Tor zu und versenkte unter dem Jubel seiner Kameraden und seines Trainers eiskalt durch die Schoner.

Im vorletzten Spiel entwickelte sich ein rasantes Duell zwischen der Promiauswahl und der Jugend/Juniorenauswahl. Carsten Gosdeck brachte sein Team in Front, Andre Schrader konnte den Ausgleich erzielen und so endete die schnelle Partie mit 1:1. Rasant ebenfalls die letzte Partie des Abends, die Damenmannschaft gegen die Fanauswahl, Caro Sauer mit der Führung für die Damen, Patti Hammelmann konnte aber mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend ausgleichen. Eine Minute vor dem Ende dann die erneute Führung für die Damen durch Dani Wiegel die allerdings 3 Sekunden vor dem Ende noch von den Fans ausgeglichen werden konnte. So konnten die Promis das Turnier vor der Jugend/Juniorenauswahl gewinnen, dritter wurde die Fanauswahl die das Damenteam noch knapp hinter sich lassen konnte. Im Vordergrund standen aber nicht Gewinner oder Verlierer sondern der Spaß miteinander der beim anschließenden geselligen Beisammensein ihren Abschluss fand. Die Trikots der Promiauswahl fanden in einer Versteigerung neue Besitzer und den Mannschaften konnten noch die Pokale überreicht werden. Für alle Beteiligten sicherlich ein schöner Abend und der Dank an alle die dazu beigetragen haben. Einer wird diesen Abend aber sicherlich nicht vergessen, der kleine Mika 'the Tiger' der seinen ersten Treffer zum so wichtigen Ausgleich erzielte. (uvo)

Gelungener Abend für die deutsche Nationalmannschaft


Als um 18:54 Uhr das Handy von Moskitos Organisationsleiter Horst Barkawitz klingelte sollte es die einzige kleine Panne an einem gelungenen Abend sein. Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft gastierte zu ihrem letzten Vorbereitungsspiel vor der B-WM gegen Österreich am Essener Westbahnhof und bei den Vorbereitungen auf das Spiel waren versehentlich die Pucks eingeschlossen worden. Kurzerhand wurden die kleinen Spielgeräte anderweitig organisiert und die Generalprobe konnte weitergehen. Einen Tag nach der 3:4 Niederlage in Iserlohn sahen die 2002 Zuschauer von Beginn an dass die deutsche Mannschaft keine zweite Niederlage gegen den Nachbarn einstecken wollte. Von Beginn an versuchte das Krupp Team die Österreicher unter Druck zu setzen und Bernd Brückler im Tor hatte einiges zu tun. Zwei ehemalige Essener sorgten im ersten Drittel für eine beruhigende 2:0 Führung der Heimmannschaft, zunächst traf Michael Wolf bei 5:3 Überzahl zur 1:0 Führung. In der neunten Spielminute Minute saß dann Österreichs Sean Selmser in der Kühlbox und der ehemalige Essener DEL Spieler Petr Fical erhöhte auf 2:0.

Nun geriet auch Thomas Greis im Gehäuse der deutschen Mannschaft unter Beschuss, das Team aus der Alpenrepublik wurde giftiger und erspielte sich auch einige gute Möglichkeiten die jedoch allesamt ihren Meister im besten deutschen Spieler des Abends, Thomas Greis fanden. Die Partie wurde allerdings auch ruppiger und vor allem die Cracks aus Österreich wanderten des öfteren auf die Strafbank. Fabio Carciola von den Mannheimer Adlern besorgte noch im zweiten Drittel den Endstand. Quasi weit in der Ecke neben dem Tor hielt der Stürmer einfach mal drauf und der Puck schlug oben links ein. Schon am Vortag beim Aufeinandertreffen beider Team in Iserlohn hatte es reichlich Strafzeiten auf beiden Seiten gegeben, die Deutschen spielten in Essen weitaus disziplinierter, von Team Austria wanderten allerdings ständig Spieler auf die Strafbank. So fehlte den Nachbarn am Ende die Kraft um das Spiel nochmal zu drehen, im Gegenteil, einige gute Chancen boten sich dem deutschen Team auch im letzten Drittel aber selbst eine drei auf eins Situation vermochten sie nicht zu nutzen. Als sieben Minuten vor Ende der Partie mit Michael Wolf und Anton Bader gleich zwei Deutsche auf der Strafbank sassen nahm Österreichs Trainer Jim Boni eine Auszeit um eventuell einen sechsten Feldspieler für Bernd Brückler zu bringen. Das machten sich die Österreicher aber gleich selbst wieder zunichte, 30 Sekunden waren gespielt da wanderte Thomas Koch auf die Bank, die Chance war vertan.

Viermal verhängte der Schweizer Unparteiische Daniel Stricker eine 10-Minuten Strafen gegen die Cracks aus Österreich davon gegen Jeremy Rebek gleich zwei womit der Verteidiger eine Minute vor Ende der Begegnung schon Feierabend hatte. Zum Besten Spieler wurde bei den Österreichern Sean Selmser, bei Deutschland der Keeper Thomas Greiss gewählt. So gelang die Generalprobe vor der B-WM in Frankreich und alle waren zufrieden. DEB Sportdirektor Franz Reindl "Die Zuschauer hier in Essen haben uns gut unterstützt und wir haben ein gutes Spiel gezeigt, die Organisation war perfekt nun kann die WM kommen". Am Montag 24.04. beginnt dann in Amiens (Frankreich) das Unternehmen Wiederaufstieg in die A-Gruppe.

Tore: 1:0 (2:58) Wolf (Carciola, Seidenberg) 2:0 (8:44) Fical (Felski, Ancicka) 3:0 (28:36) Carciola (Wolf) - Strafen: Deutschland: 22 - Österreich: 30 plus je 10 Minuten Brunegger, Szöcs, Rebek plus Spieldauer Rebek - Schiedsrichter: Stricker, Daniel (SUI) Mosler, Starke - Zuschauer: 2002 (uvo)

   
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