Das war die Saison 1991/1992


Essen kann den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen


Unsinnig und unnötig verspielte Chancen gegen Gegner, die ohne Zweifel hätten besiegt werden können, brachten den EHC am Westbahnhof in Essen fast an den Rand der Verzweiflung. Viele Dingen haben dazu beigetragen, dass die Essener in dieser Saison vor Situationen standen, die ihresgleichen in der Vergangenheit suchen. Offensichtlich hat jüngste Suspendierung von Frank Gentges doch etwas Ruhe in die Mannschaft gebracht, so dass man gegen Memmingen endlich befreiter aufspielen konnte. Der Lohn: ein Sieg (4:2) gegen Memmingen und und endlich etwas in die Lohntüte.

Letzte Meldung vor Redaktionsschluss


Nun ist es amtlich Udo Schmid verläßt den EHC. Er spielt ab sofort für den deutschen Meister aus Düsseldorf. Die Kontingentstellen beim EHC sind neu besetzt. Alexander Zybin und Evgueni Shastin heißen die die beiden russischen Akteure, die zuletzt in der Schweiz aktiv waren.

In Essen werden nach der Blamage in Grefrath Köpfe rollen


Peinlichkeiten besonderer Art erlaubte sich der EHC Essen-West, der wie schon in der Vorrunde am vorletzten Freitag am Grefrather EC scheiterte. Dabei boten die Essener ein indiskutable „Leistung", mit der nun auch die letzten der treuen Fans auf absehbare Zeit vergrault sein dürften Da nutzte es wenig, dass man am Sonntag gegen den TSV Peißenberg eine gelungene Wiedergutmachung betrieb. Für einige Akteure wird jedenfalls der heutige Erste der Letzte sein. Köpfe werden rollen für den Sieg in dieser Vorrunde, so die Parole von Vorstand und Trainer seit dem letzten Sonntag. Der TSV Peißenberg erwies sich gegen die kompakt aufspielende Essener Mannschaft als zu schwach, um die Gastgeber überhaupt ernsthaft in Gefahr zu bringen. Obwohl Hauptschiedsrichter Panning mit haarsträubenden Entscheidungen immer wieder versuchte, dem Spiel eine Wendung zu geben, kamen die kämpferisch und spielerisch verbesserten Essener zu einem leichten Sieg. Überragend an diesem Abend wieder einmal Udo Schmid, der von Trainer Jorma Siitarinen zum neuen Kapitän ernannt wurde, und der Kanadier Malcolm Davis, der mit drei Treffern den Grundstein zum Sieg legte, für den Verein aber sein letztes Spiel bestritt. Unter einem starken Kanadier stellt man sich in Essen etwas anderes vor.

Rolli van Hauten: "Ein Häuptling muss her"


Herr van Hauten, Sie sind angesichts der gegen den ECD Sauerland gezeigten Leistung der Mannschaft sicherlich sehr enttäuscht?

Ich bin schon enttäuscht. Die Mannschaft ist sehr sensibel. Die Nervenstärke ist nicht die, die eine gestandene Mannschaft haben sollte. Daher muss ich mit dem 3:3 voll zufrieden sein.

Sie haben gerade gesagt, dass die Mannschaft aus gestandenen Zweitligaspielern besteht. Wenn man sich die Scorerliste der letzten Saison ansieht bestätigt sich diese Aussage. Die Spieler durften doch eigentlich so sensibel nicht sein

Das ist richtig. Nur wenn man im Laufe der Saison immer wieder Nackenschläge kriegt, ist es unheimlich schwer die Truppe wieder aufzubauen. Man kann feststellen, dass der Mannschaft, um zu glänzen, ein wirklicher Häuptling fehlt.

Wie soll es in der unteren Zwischenrunde ohne Häuptling weitergehen?

Ich fahre eigentlich optimistisch nach Hannover. Der EHC muss zum nächsten Ersten einfach einen Mann finden, der mal in der Lage ist, auch wenn ein Spiel mal nicht läuft, das Heft in die Hand zu nehmen und die Taktik, die der Trainer der Mannschaft verschreibt, um-zusetzen

Welcher Spieler schwebt Ihnen denn als sportlicher Berater des EHC Essen West so vor?

Mir schwebt immer noch der Jalonen vor. Ich werde auch in Düsseldorf an diesem Wochenende Gespräche führen.

Die Finnen haben signalisiert, dass sie eventuell bereit wären, den Mann freizugeben. Ich kann mir vorstellen, dass das der Mann ist, den der EHC Essen-West braucht.

Würde Jalonen auch für den Fall der unteren Runde in Essen spielen?

Das müssen Sie unseren 1. Vorsitzenden fragen. Man darf jetzt nicht sagen, wir spielen in der unteren Runde und daher specken wir ab. Dann besteht natürlich die Gefahr, dass man die eingleisige 2. Liga nicht erreicht. Ich bin der Meinung, dass in der unteren Runde mit derselben Mannschaft gespielt werden muss. Aber ein Häuptling muss her. Nur dann ist in der unteren Runde die Eingleisigkeit sicherzustellen.

Sie haben mal gesagt, dass Sie „Fan" von Andrej Hanisz seien. Bei Andrej wechselten im Laufe der Saison gute und schlechte Leistungen. Steht die Torhüterposition derzeit zur Disposition?

Ich bin kein Fan von Hanisz. Hanisz ist uns angeboten worden unter dem Aspekt, deutscher Spieler zu werden. Das haben wir auch versucht, weil für diese Position ein deutscher Torhüter nicht mehr greifbar war. Ich muss sagen, dass Hanisz momentan unter seinem Niveau spielt, weil er die Unruhe in der Mannschaft merkt. Auch so einem Mann muss man einmal schlechte Spiele zugestehen. Er hat auch unter dem Tod seines Vaters gelitten. In Ratingen hat er allerdings phantastisch gehalten.

Wie sieht es aus mit Ihrer persönlichen Zukunft beim EHC?

Das werde ich in der letzten Zeit immer gefragt. Für mich ist klar, dass ich den EHC Essen West nicht eher verlassen werde, bis ein neuer Trainer gefunden ist.

Kann dies auch am Ende der Saison sein?

Das kann ich nicht versprechen.

Hat man bei der DEG Verständnis für Ihr Doppelengagement?

Wir haben im DEG-Vorstand darüber abgestimmt. Ich bin freigestellt worden. Im sportlichen Bereich läuft bei der DEG alles optimal. Man hat mir gesagt, dass ich weitermachen soll und wenn ich nicht mehr will, zurückkommen kann.

Was ist mit Mike?

Der Mike liegt bis kommenden Dienstag in einem Ratinger Krankenhaus. Dann wird er entlassen und beginnt sofort mit dem Aufbautraining.

Die ganze Wahrheit über den EHC


Vereine sind so verschieden, wie Menschen es auch sind. Das merkt man besonders, wenn man die einschlägigen Sportgazetten aufmerksam liest. Der ESC Wolfsburg hat Funktionäre, die besser im Elferrat einer Karnevalsgesellschaft untergebracht wären und fast täglich zur Freude der schreibenden Zunft ihre Unfähigkeit unter Beweis stellen. Beim ECD Sauerland steht ein "Knasti in spe" an der Spitze, in Ratingen wird Tee nur noch aus dem Samowar für spezielle VIPs ausgeteilt und die Schlimmsten aller üblen regieren beim Wild West-Club aus Essen West. Nur wenige Vereine geben sich nach außen hin völlig integer und seriös. So zum Beispiel der Duisburger SV mit dem sympathischen Fritz Hesselmann oder der Krefelder EV, der momentan das "Sahneteilchen" der Oberklasse darstellt.

Doch zurück zum EHC. An der Spitze dieses Clubs steht mit dem biederen Ingenieur Gerold Güttler ein realitätsblinder Choleriker, dem es anscheinend mit überzogenen Angeboten immer wieder gelingt Spieler an den Westbahnhof zu locken, die dann nach dem Ende der Spielzeit mit schöner Regelmäßigkeit die Sonderabteilung "EHC" des Landgerichtes Essen anrufen müssen, um ihr restliches Gehalt zu bekommen. Noch einige Amtszeiten und der EHC-Obere muss selbst die Schlittschuhe schnüren, weil kein Spieler mehr in Essen spielen möchte. Sein neuer Wegbegleiter "Kalli" Giebels ist eh nur beim EHC engagiert, um den Duisburgern und ihrem Vorsitzenden Fritz Hesselmann eins auszuwischen. Die Mannschaft ihrerseits ist auch nicht besser als ihre Chefs. Wieso auch? Prügeleien unter den Cracks sind schlichtweg an der Tagesordnung. Dabei spielt der Zeitpunkt keine Rolle. Ob während des Trainings oder in der Drittelpause handfeste Argumente sind in Essen immer gefragt. Mit Roland Herzig wurde ein international anerkannter Ringrichter verpflichtet, der im Trennen der Kampfhähne kaum zu überbieten ist. Der eigentliche Chef des Teams wird wöchentlich in einem Schaukampf zwischen Frank Gentges (rote Ecke, genannt der "Platzhirsch") und Peter Gailer (blaue Ecke) ermittelt

Bislang zog offensichtlich der potentielle Mörder Gailer immer den kürzeren. Respekt haben alle Mannschaftsmitglieder vor Laszlo Csata und Traian Cazacu. Bei den Exilrumänen sitzen wie bei dieser Volksgruppe nicht anders zu erwarten die Messer recht locker. Sie gelten daher nicht von ungefähr als schwer integrierbar. Schon seit etlichen Monaten ist der Verein "in den nächsten zwei Wochen Pleite". Nicht nur boshafte Zungen behaupten, dass die Zahl der Gläubiger größer ist als die der Zuschauer. Und auch der letzte Fan, immerhin Haupteinnahmequelle, wird künftig noch knallhart aus der Halle gegrault. Neben grau-samen sportlichen Leistungen (alle von der Mannschaft inszeniert) treiben tätliche Angriffe der Spieler in Form von absichtlich aus geschlagenen Pucks die Zuschauer gleich scharenweise aus dem Essener Eispalast. Und der Verein gibt seinen Angestellten dabei ordentlich Rückendeckung. Weigert sich der Club doch seit zwei Jahren beharrlich eine Plexiglasumrandung anbringen zu lassen.

Angesichts dieser Umstände ist es schon erstaunlich, dass überhaupt noch Zuschauer zu den Spielen des EHC kommen. Die können doch nicht so betriebsblind sein, zu übersehen, an was für einen Verein sie ihren Obulus entrichten. Und auch der durchaus objektiven Berichterstattung der regionalen Presse scheinen sie nichts abgewinnen zu können. Wurde doch unlängst ein dem EHC sehr nahestehender Mitarbeiter der REVIER-SPORT von ihnen mit "Kaminski raus" Rufen bedacht. Im Nachhinein wird auch klar, warum der Mann nicht mehr zu den Spielen und den Pressekonferenzen des EHC kommt. Einer der Spieler hat ihm sicherlich Prügel angedroht. Wir fragen uns, warum sie genau ein Spiel des EHC besuchen und diesen Artikel lesen. Wahrscheinlich lassen sie sich wie wir auch von den Wild West-Methoden dieses Vereins nicht abschrecken. Manche sind eben vor Nix fies.

Also bis zum nächsten Heimspiel

Top 5 und dann mal sehen!


So ist die einstimmige Meinung aller Trainer der 2. Liga Nord. Da aber nur 5 der 10 startenden Teams dieses Ziel erreichen können, wurde mit Ausnahme von Hannover Und Grefrath, kräftigst am Spielerkarussell gedreht.

Heißester Anwärter auf den Platz an der Sonne ist Bundesligaabsteiger Dynamo Berlin. Personell gesehen sicher richtig, konnte doch fast der gesamte Bundesliga 1 Kader um Keeper Rene Bielke gehalten werden. Zudem verpflichtete Manager Lorenz Funk mit Stumpf (München) und Steer (Landshut) zwei erfahrene Verteidiger. Auch der Sturm wurde belebt, denn mit Schiller (Mannheim 194 A) und Charbonneau (Kanada) soll das Schuss Pech behoben werden. Die zweite Ausländerstelle nimmt Mark Jooris (Frankfurt) ein.

Auch heiß gehandelt wird der EC Hannover, nachdem in der letzten Saison der Aufstieg nur knapp verpasst wurde. Hannovers größtes Vorteil ist, dass die Mannschaft so zusammenblieb, ja mit Torsteher Markus Flemming (DEG), Gary Schwindt (Bayreuth) sowie Troy Tumbach (Schwenningen) noch verstärkt werden konnte. Das zeigt allerdings auch den Nachteil auf. Wirtschaftlich ist man ausgereizt, denn die Kosten für das Team werden immer größer und das Stadion wächst auch nicht von alleine. Der EHC also zum Erfolg verdammt!? Was jedenfalls passiert, wenn es nicht so läuft, konnten unsere Spieler bei 5:0 Abbruchsieg erleben. Da brannten ja nicht nur bei einigen Birnen die Sicherungen durch.

Wenn mit heimischen Spielern nichts zu holen ist, versucht man es am besten mit Spielern aus dem Lande des Rekordweltmeisters UDSSR. Zumindest beim EC Ratingen scheint man die Perestroika nutzen zu wollen. Zu Sergej Svetlov gesellen sich in dieser Saison Torwart Andrej Kappin (40 A für UDSSR), die deutschstämmigen Fuchs, Engel, Großmann sowie als Co-Trainer Waskyev, letztes Jahr noch Verteidiger bei den Löwen. Trotzdem ist fraglich, ob Ratingen die angestrebte Rolle wird spielen können, zu groß war der Aderlass, denn mit Cazacu, Krueger (beendet Laufbahn) Morrison, Hadamik, Vieten und Goalie Marcus Beeck haben viele Stützen den Verein verlassen. Ob Olaf Busch nach seinem 3. Bruch in der Hand noch einmal zum Schläger greift, steht in den Sternen. (Anm. d. Red.: Am 30.8. setzten die Löwen bereits 8 Russen ein, die allesamt kurz vor der Einbürgerung stehen sollen. Gerüchte zufolge soll das aber nur ein kleiner Teil von russischen Spielern sein, die der ECR noch in der Hinterhand hat. Bald also EC Russland?

Der EC Kassel hat auch aufgerüstet, um unter die ersten 5 Teams zu kommen. In erster Linie hat man bei den "Neuen" wert auf Routine gelegt. Besonders in der Abwehr holte man Spieler, die jenseits der 30er-Marke sind. Makros (Frankfurt 34), Macholda (Braunlage 35) und Pesut (Sauerland 38) sollen der Abwehr mehr Halt geben. Im Sturm setzt man auf das Trio Hills (Kanada 32), Bannatyne (Nürnberg 31) und den aus Ratingen gekommenen Dave Morrison (29). Eine Mannschaft mit Erfahrung und Klasse, was auch die Vorbereitung zeigte. Damit sich die "alten Herren" aber nicht ausruhen, verpflichtete man auch noch 5 junge Spieler, von denen sich Neu-Trainer Jerzy Potz eine frische Brise im Kampf um die Stamm-plätze erhofft.

Bad Nauheim ruft und viele kamen zurück. Nach der Rückkehr in die 2. Liga haben viele Ex-Nauheimer den Weg zu ihrer alten Wirkungsstätte gefunden. Pöpel, Jajor, Barczikowski, Pruden und Evtushevski sind zu den Hessen zurückgekehrt. Besonders freuen darf man sich wohl auf "Arbeitstier" Greg Evtushevski, den wohl überzeugendsten Kontingentausländer der letzten Jahre in der 2. Liga Nord. Wiederzufinden beim ECBN, der April 1992 sein "in Konkurs" los sein möchte, ist auch der Ex-Essener Gordon Blumenschein.

Er träumt insgeheim von der 1. Bundesliga. Gemeint ist Dr. Umlauf, seines Zeichens Präsident beim ESC Wolfsburg. Ganz schön mutig, nachdem man ja erst die Mannschaft vom Spielbetrieb ab-und dann wieder angemeldet hatte. Dabei hatten die Wolfsburger doch schon ihr Happy End, denn plötzlich investierten Firmen so stark, dass man den Etat steigern und gleichzeitig die Eintrittspreise senken konnte. Trainer Jorma Siitarinen befeh-ligt jetzt über 4 Torhüter, 7 Verteidiger und 11 Stürmer. Die Publikumslieblinge Kosturik und Markell konnten gehalten werden, dazu kommen oder besser kamen als namhafteste Neuerwerbungen Torwart Schmeißer und Verteidiger Geisert (100 A bzw. 78 A für DDR), Dale Reinig (Frankfurt) und Rückkehrer Fred Carroll. Schmeißer wurde allerdings zwischenzeitlich wegen mangelhafter Leistung wieder an die Luft gesetzt. Bleibt abzuwarten, wie die Wolfsburger die Abgänge von Kapitän Mclntosh (Nürnberg), Csata (Essen) und Zimmer (Köln) kompensieren können.

Ein "Phönix aus der Asche" Gefühl strebt dieses Jahr Fritz Hesselmann mit seinem Duisburger SV an. Von vorne bis hinten ist alles neu. Das fängt beim Trainer an. Mit dem ehemaligen Weltklasseverteidiger CSFR, Frantisek Kaberle, hofft man nun, den richtigen Mann hinter der Bande zu haben, um nach den Zeichen des Spielertrainer von dort Auftrieb zu erleben. Verstärkt setzt man auch auf die Jugend. 9 Spieler kommen aus dem Juniorenbereich. Torwart Ian Wood stellte man zwei deutschstämmige Tschechen (Kralik und Hodek) in die Abwehr und auch von den neuen Kanadiern Tom Martin und Scott Metcalfe ist man bei den Duisburgern sehr angetan. Neuzugang Oliver Vieten überraschte nicht nur die DSV-Verantwortlichen, als er während der Sommerpause postalisch kundtat, er würde in Kanada bleiben, um in der NHL anzuheuern. Seinen Weg nach Duisburg hat endlich auch Dietmar Schramm gefunden, nachdem der 22-jährige bereits vor der letzten Saison dort im Gespräch war.

Vielseitig ist Josef Golonka, Trainer des ECD Sauerland, ja nun wirklich. Wenn man jedoch den ECD 91/92 so sieht, scheint nur die erste Reihe mit Simon, Lemay und Guy Rouleau stark genug zu sein. Viel wird dieses Jahr auch von Rückkehrer Cestmir Fous abhängen, der sich als der große Rückhalt der, mit vielen Junioren gespickten, Mannschaft erweisen kann. Ohne Frage wirkt der Weggang von Publikumsliebling Greg Evtushevski stark nach, so dass ein Hattrick (3x Meister 2. Liga Nord) wohl nicht im Bereich des Möglichen scheint. Auch Golonka sieht im Erreichen der eingleisigen 2. Liga die Hauptaufgabe. Aber wer weiß, Go-lonka ist ein alter Hase, vielleicht hat er doch noch ein As im Ärmel.

Das der Grefrather EC doch noch gerettet wurde (Lizenz in allerletzter Sekunde) freute die Verantwortlichen. Weniger freuen konnte man sich über den großen Aderlass, denn mit Mac Kay, Carroll, Otten, Wonschewski und Schütz verließen 5 Leistungsträger den Verein. Aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten konnte und wollte man nicht das Geld zum Fenster herausschmeißen. Oginski und der Ex-Essener Ray Tessier verstärken die von Steve Brown geführte Abwehr. Neuer zweiter Ausländer ist der 22-jährige Wayne Hynes von der Universität Calgary. Aufpassen sollte der GEC dieses Jahr auf "Raufbold" Dave O'Brien, denn, rechnet man die Torhüter dazu, verfügt der GEC über mehr defensive Kräfte (10) denn Stürmer (9). Trotzdem ist man am Niederrhein zum Erfolg verurteilt. Bleibt dieser aus, könnte der GEC mitten in der Saison baden gehen. Freuen wir uns also auf eine spannende Saison

 

 

 

 

   

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